Scala erweitert Präsenz in Deutschland

- Scala startet mit viel Schwung in das neue Jahr und eröffnet einen neuen deutschen Firmensitz im Prinzenpark in Düsseldorf. Leiter der Zweigniederlassung wird Helge Haarig, der über weitreichende Strategic Account Management Erfahrung verfügt, und der für Scala seit beinahe einem Jahrzehnt sowohl für die D-A-CH Region als auch das BeNeLux Gebiet Verantwortung trägt. Der deutsche Scala Sitz soll Endanwendern und Scala Partnern mit deutschsprachigem Vertriebs- und technischem Supportpersonal zur Seite stehen. Dadurch erhofft sich das Unternehmen eine Stärkung der Marktposition im schnell wachsenden Digital Signage Markt in EMEA. Im Interview erläutert Helge Haarig die strategischen Hintergründe, die zu diesem Schritt geführt haben. von Oliver Schwede

Bild: Scala

Herr Haarig, Ihr Titel lautet nun „Strategic Account Manager D-A-CH“. Darüberhinaus verstärkt das neue Büro in Düsseldorf die Unternehmenspräsenz auf dem Deutschen Markt. War dies ein längst überfälliger Schritt?

Helge Haarig: Ja, das stimmt. Wir hätten schon im letzten Jahr eine Niederlassung in Deutschland etablieren sollen, denn Deutschland oder vielmehr der deutschsprachige Raum ist ein sehr wichtiger Markt für Scala. Jetzt werden wir unseren Footprint im deutschen Markt vergrößern. Dem entsprechend schnell werden wir nun das Team für die Niederlassung in Düsseldorf aufbauen. Ich werde mich ausschließlich auf den deutschsprachigen Raum konzentrieren und dort intensiv mit unseren Partnern und Kunden zusammen arbeiten.

Erhoffen Sie sich positive Effekte durch die deutsche Präsenz bezüglich der Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden?

Helge Haarig: Definitiv. Wir haben in den letzten Jahren ein starkes und erfahrenes Partnernetzwerk aufgebaut. Die geographische Nähe wird den Kontakt zu den Partnern in Deutschland, Österreich und Schweiz verbessern. Außerdem werden wir uns darauf konzentrieren Kunden direkt zu adressieren. Die neue Adresse in Deutschland wird dazu beitragen, dass wir einfacher und besser zu finden sind.

Der deutsche Markt ist aufgrund seiner Komplexität nicht ganz einfach. Dennoch schlummern hier große Potentiale. Welche Rolle spielt er für die europäische Strategie von Scala?

Helge Haarig: Das Potential in Deutschland ist sehr groß und nicht annähernd erschlossen. Wenn ich mir unsere Verkaufszahlen in allen europäischen Ländern anschaue, so belegt Deutschland einen der hinteren Plätze. Da gibt es noch viel zu tun.

Scala hat ebenfalls den eigenen Webauftritt runderneuert. Die einzelnen Produkte werden erstmals anschaulich und verständlich dargestellt. War Scala in der Vergangenheit zu technisch? Versuchen Sie nun eine andere Zielgruppe zu adressieren?

Helge Haarig: Ja, ich glaube Scala war in der Vergangenheit zu technisch aufgestellt. Wir haben allerdings daraus gelernt und sprechen mit unserem neuen Webauftritt verstärkt die Kunden und vor allem das Marketing an. Das soll aber nicht heißen, dass wir direkt an Kunden verkaufen werden, diesen Part übernehmen weiterhin unsere Partner vor Ort. Wir werden in den nächsten Monaten unsere Kommunikationsmaßnahmen verstärken, denn es gibt noch viele Kunden, die mit dem Begriff Digital Signage nur wenig anfangen können. Durch die Projektbeispiele und Referenzen auf der neuen Webseite wird das Thema transparenter, das macht es auch für unsere Partner einfacher.

Das dominante Thema in 2009 ist die Finanzkrise. Welche Auswirkungen wird diese Ihrer Meinung nach auf den Digital Signage Markt haben?

Helge Haarig: In 2008 konnten wir trotz der Finanzkrise ein Plus von 20 Prozent erzielen. Das stimmt uns zuversichtlich – auch für 2009. Unsere Projektpipeline ist sehr gut gefüllt und wir können jetzt schon einen Umsatzplus für das erste Quartal absehen. Natürlich kann niemand die Entwicklungen in 2009 voraussagen. Unsere Strategie ist die Konzentration auf wenige Branchen, in denen wir das größte Potential sehen und in denen die Auswirkungen von wirtschaftlichen Schwankungen wesentlich schwächer ausfallen als in anderen Bereichen. Wir blicken daher optimistisch in das Jahr.

Vielen Dank für das Interview.

(eca)

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.