Perfekte Zusammenarbeit für mehr Gerechtigkeit

- Ein digitales Citylight-Poster ist hierzulande schon eine kleine Sensation. Wenn dann noch intelligente Inhalte, ein Schuss Technik und ein brisantes Thema hinzukommen, dann wird daraus eine kleine Sternstunde für die digitale Außenwerbung – ein Anfang. von Oliver Schwede

Bild: Jung van Matt


So geschehen im Dezember letzten Jahres in Berlin an der Haltestelle Budapester Straße / Ecke Breitscheitplatz. Dort befindet sich in der Bushaltestelle ein Citiylight-Poster Vitrine der Wall AG, die kurzerhand zu einem digitalen Poster umgerüstet wurde. Darauf zu sehen: Szenen häuslicher Gewalt – eine Kampagne von Amnesty International, die von der Hamburger Agentur Jung van Matt/Spree GmbH umgesetzt wurde. Getreu dem Slogan „Es passiert, wenn niemand hinsieht“ ändern sich die Inhalte des CLP dynamisch. Betrachten die Passanten das CLP, so sehen sie ein vermeintlich glückliches Paar. Wendet sich der Betrachter jedoch vom CLP ab, so ändert sich das Motiv und Szenen häuslicher Gewalt werden angezeigt eine wirklich intelligente Idee.
Für die technische Umsetzung des Bildwechsels steckt das Potsdamer Unternehmen Vis-à-pix. Die Tracking und Videoanalyse Spezialisten haben ein Display und einen Face-Tracking Sensor in die CLP-Vitrine integriert. Das Erfassungssystem registriert ob Passanten das Motiv des CLP betrachten oder nicht und steuert dem entsprechend die Inhalte auf dem Display.

invidis Kommentar


Auch wenn es sich bei dem digitalen Citylight-Poster nicht um ein echten digitalen Boliden handelt, so zeigt das Beispiel ganz hervorragend wie Technik genutzt werden kann, um kreative Ideen zu unterstützen. Digitale dynamische Anzeigen, die auf den Zuseher reagieren und ihn zur Interaktion ermutigen, eröffnen der Außenwerbung vollkommen neue Gestaltungsmöglichkeiten.

(eca)

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