Einchecken noch flexibler, schneller und zuverlässiger

- Noch mehr Komfort für Lufthansa-Gäste beim Einchecken versprechen die neuen Lufthansa-Check-in-Automaten: Ab 16. Februar 2009 werden die über 300 in Deutschland und Europa eingesetzten Geräte des Hannoveraner Kioskspezialisten Höft & Wessel ausgetauscht. Die ersten Automaten werden am größten Lufthansa-Drehkreuz in Frankfurt und in Mailand-Malpensa, dem Standort von Lufthansa Italia, aufgestellt. Bis Ende April wird der Austausch europaweit abgeschlossen sein. von Oliver Schwede

Bild: Lufthansa

Neben einem neuen, modernen Erscheinungsbild verfügen die Check-in-Automaten über einen integrierten Passdaten- und Kartenleser mit RFID-Technologie und einen größeren Bildschirm.
Dank der neuen Technologie können Kunden jetzt zusätzlich auch schnell und flexibel mit einem maschinenlesbaren Pass oder Personalausweis einchecken. Nach dem Einlesen der Passdaten erfolgen der Check-in und die Ausgabe der Bordkarte durch Eingabe der Flugnummer, des Zielorts oder des Buchungscodes. Für Kunden, die mit einer Miles-&-More-Kreditkarte mit PayPass-Funktion einchecken, reicht es dank der integrierten RFID-Technologie im Kartenleser zukünftig sogar aus, die Karte zum Starten des Check-in-Vorgangs einfach vor den Automaten zu halten.

Wer bereits eingecheckt ist, kann an den neuen Automaten durch das Auflegen des auf der Bordkarte aufgedruckten Barcodes das Check-in-Menü aufrufen und dort Änderungen wie beispielsweise die Auswahl eines anderen Sitzplatzes vornehmen. Darüber hinaus können mit dem Lesegerät die von vielen Länderbehörden vor Abflug angeforderten so genannten APIS-Daten erfasst werden, indem nach dem Aufruf dieser Option der Pass über das Lesegerät gehalten wird.

Lufthansa ist die erste Fluggesellschaft weltweit, die Geräte mit RFID-Technologie einsetzt. Damit übernimmt sie erneut eine Vorreiterrolle: Bereits Anfang der 1990er-Jahre war Lufthansa die erste Fluggesellschaft, die ihren Kunden das Einchecken am Automaten ermöglichte.

invidis-Kommentar

Kiosk oder Digital Signage? Die Quick Check-ins sind das beste Beispiel dafür, dass die Grenzen mittlerweile fließend sind. Kioskanhänger werden die Transaktion in den Vordergrund stellen. Für Digital-Signage-Vertreter stehen die Screens und die Touch-Funktionen im Mittelpunkt. Beide Seiten haben Recht – und den gewerblichen Kunden ist es schlichtweg egal. Flexibilität, Kostenreduktion und eventuell der Vermarktungsaspekt stehen für die Lufthansa im Vordergrund. Denn die Check-ins werden auch von den acht Partnern – den Star-Alliance-Mitgliedern- genutzt, die auf dem System aufbauen. (eca)

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