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Digital-Signage-Branche durchwegs optimistisch

Kommentar von Oliver Schwede
Senior Analyst, invidis consulting

Amsterdam 05.02.2009 Trotz der weltweiten Finanzkrise und den anhaltend schlechten Meldungen aus der Wirtschaft scheint die Digital-Signage-Branche nur am Rande von dem Phänomen betroffen zu sein. Unzählige Gespräche bestätigen diese These.

- Ja, die Krise wirkt sich aus. Allerdings weit weniger, als noch vor ein paar Monaten befürchtet. von Oliver Schwede

Licht am Ende des Tunnels

Bis auf wenige Ausnahmen äußerten sich die Anbieter aus allen Bereichen positiv über die Entwicklungen in den letzten Wochen und Monaten. Vielleicht ist die Branche auch nicht besonders erfolgsverwöhnt und leidet daher nicht so sehr wie die Anbieter, die seit Jahren und Jahrzehnten auf den etablierten Märkten tätig sind.

Fakt ist, dass es Projekte gibt und diese auch realisiert werden. So die Einschätzung der allermeisten Anbieter, die wir befragt haben. Die Positionierung und die Marktstrategie spielen dabei eine gewichtige Rolle. Während einige beklagten, dass Großprojekte geschoben werden, sehen andere diese Entwicklung eher bei kleineren Projekten. Insgesamt sehen alle Anbieter eine gesteigerte Nachfrage nach Digital-Signage-Systemen in den unterschiedlichsten Bereichen.

Statt des lang erwarteten Booms entwickelt sich der Markt kontinuierlich und damit wahrscheinlich auch nachhaltiger. Es liegt noch viel Arbeit vor allen Marktteilnehmern, aber das Grundbewusstsein für die Thematik ist vorhanden.

Um diesen Schwung aufrecht zu erhalten, ist es wichtig, kommende Veranstaltungen wie die Digital Signage Expo in Essen oder auch die invidis-Konferenz im Oktober in München weiterhin zur Kommunikation in die unterschiedliche Kanäle zu nutzen. (eca)

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