Matrox macht Minicom Konkurrenz

- Minicom dominiert nach eigenen Angaben als weltweiter Marktführer Digital Signage die letzte Meile innerhalb der Distributionskette. Wer nach Alternativen sucht, sollte sich beim kanadischen Grafikkarten Spezialisten einmal umsehen. Mit der Veos-Produktlinie führen die Kanadier ein System zur Videoverteilung im Programm, das auf der diesjährigen inavation Veranstaltung anlässlich der ISE mit einem Preis ausgezeichnet wurde. von Oliver Schwede

Bild: Matrox

Die Videoverteilung Veos basiert auf einem Master, einer Display Unit und wenn notwendig einem Repeater. Die Veos Master Unit wird an den Computer angeschlossen und von diesem als extra breites Display mit einer Auflösung von 4080 x 768 Pixel erkannt.
Die Master Unit unterteilt das extra breite Display in bis zu drei separate Kanäle (zu jeweils 1360 x 768). Diese Kanäle werden dann über ein einzelnes Koaxialkabel an Veos Display Units übertragen, die für die Anzeige des Inhalts an Bildschirme angeschlossen sind. Display Unit-Ausgänge können zwei Bildschirme steuern und gewechselt werden, um Inhalt von jedem beliebigen der übertragenen Kanäle anzuzeigen.

Die Display Unit akzeptiert das mehr-kanalige Digital-Signal, das von der Master Unit, vor Repeater Unit oder einer anderen Display Unit über das RG 6-Koaxialkabel gesendet wird, und kann dieses Signal an eine andere Display Unit oder aber an eine Repeater Unit weiterübertragen. Die Repeater Unit verteilt das Signal auf zwei zusätzliche Koaxialausgänge. Wie alle Veos-Komponenten ermöglicht sie eine Verlängerung von 100 m zwischen einzelnen Veos Units.
So ist laut Matrix die Verkettung einer praktisch unbegrenzten Anzahl weiterer Veos Display oder Repeater Units möglich, um Inhalt über eine Vielzahl von Installationen zu verteilen und zu erweitern.

Die Preise für die Matrox Komponenten starten bei $295 für den Repeater. Für die Display Unit werden $ 795 fällig und für den Master $ 995.

(eca)

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