Samsung erweitert Vertriebsnetz für elektronisches Whiteboard

- Wer ein elektronisches Whiteboard von Samsung erwerben möchte, kann sich seit kurzem an speziell geschulte und zertifizierte Händler im gesamten Bundesgebiet wenden. Samsung hat bereits sechzehn Vertriebspartner gewonnen, die viel Erfahrung im Bereich Bildung, Meeting & Conferencing und speziell Whiteboards mitbringen. Exklusiver Distributionspartner für das eBoard ist die DELO Computer GmbH. von Florian Rotberg

Samsung sucht weitere eBoard Partner

Samsung sucht weitere eBoard Partner


Samsung plant bis Jahresende insgesamt 20 Händler für den Vertrieb des eBoards SyncMaster 650TS zu zertifizieren. Bevorzugt werden Händler gesucht, welche die regionale Abdeckung verbessern, über Erfahrung im Bildungsmarkt verfügen und Zugang zu Geschäftskunden im Meeting & Conferencing Bereich haben. Interessierte Händler können sich im Samsung LFD Showroom in Recklinghausen vorab über das eBoard informieren.

„Wir nehmen die Schulung unserer Händler sehr ernst. Im Geschäft mit unserem eBoard ergeben sich attraktive und auch langfristige Umsatzmöglichkeiten für unsere Partner. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf elektronischer Whiteboards, sondern auch um Betreuung, Wartung und zusätzliche Services“, sagt Frank Kalisch, Sales & Marketing Director Display bei Samsung.

Mit dem eBoard SyncMaster 650TS hat Samsung sein Portfolio an Präsentations- und Large-Format-Display-Lösungen kürzlich erweitert. Durch maßgeschneiderte Funktionen eröffnet das eBoard Schulen und Unternehmen neue interaktive Unterrichts- und Präsentationsformen. Mit der Broadcast-Funktion werden Bildschirminhalte von Schulungsrechnern oder Notebooks einfach auf dem elektronischen Whiteboard eingeblendet. So sind zum Beispiel Lehrer jederzeit in der Lage, die Lernfortschritte ihrer Schüler zu kontrollieren, oder eine Arbeitsgruppe kann in einem Meeting die Beiträge der einzelnen Teilnehmer interaktiv zusammenführen. Mit dem eBoard lassen sich Zuhörer stärker in einen Vortrag einbeziehen und Informationen optimal vermitteln.

invidis Kommentar

Samsung hat mit dem elektronischen Whiteboard ein passendes Produkt für den preissensiblen Bildungsmarkt gefunden. Der Clou: das 65“ Display kommt von der Samsungs Consumer-Abteilung, der Rest kommt aus dem Profibaukasten der Koreaner. Inklusive integriertem PC und Touchfunktionalität kann das 650TS seinen Preisvorteil gegenüber Wettbewerbsprodukten ausspielen.

Denn 12/5 oder 24/7 Laufzeit der Displays sind im klassischen Schuleinsatz meistens nicht nötig, denn im Konferenz- und Meetingeinsatz ist die Nutzungsdauer und Intensität eine andere. Den Aufbau eines dedizierten Samsung Händlernetzes ist der richtige Schritt um vertikale Lösungen optimal zu vertreiben. Vorausgesetzt das Segment ist groß genug und rechtfertigt den zusätzlichen Aufwand.

One thought on “Samsung erweitert Vertriebsnetz für elektronisches Whiteboard

  1. Wirklich nötig?

    Als Student der Kommunikationstechnik sollte ich bei all den technischen Neuerungen aufschreien und „Hurra“ schreien. Neuerster Trend sind sogenannte eBoards – klassische Whiteboards, die mittels eines Beamers und einer speziellen Software an eine Landwand projieziert werden. Dadurch werden die Vorzüge eines PCs und eines herkömmlichen Whiteboards vereint. Die berührungsempfindliche Oberfläche wird zum Spielzeug von Geschäftsleuten und Beratern, aber auch von Lehrern. Erfahrung konnte ich mit dem schmucken Spielzeug, dem hier offeriereten SyncMaster 650TS, bereits im Unialltag sammeln. Um ehrlich zu sein: Das Gerät ist ausgestattet mit technischen Neuerungen der allerhöchsten Klasse: ein Kontrast von 10.000:1 sollte für sich sprechen. Der anfängliche Hype erstickt jedoch schnell im Keim, überdenkt man die Tatsache, dass mit aller Wahrscheinlichkeit nur die „High Society“ Anteil an den trendy eBoards nehmen kann. Wenn ich heutzutage einen Zeitungsbericht über „revolutionierte Schule“ lese, frage ich mich: Erreichen wir heute unsere Schüler nur noch, wenn wir mit modernen Trendmedien arbeiten? Gibt es keine andere Möglichkeit, als einen knapp 9000 Euro teuren Touchscreen in unsere Klassenzimmer zu stellen, um die Aufmerksamkeit der Schüler zu gewinnen? Langfristig geht es weniger um die Frage, ob der Unterricht durch das interaktive Board tatsächlich besser wird – dies wurde indes wissenschaftlich noch nicht einmal geprüft – sondern um die Frage, wer die hohen Preise zahlt; ist es der Familienvater dreier Kleinkinder, der nicht einmal weiß, mit welchem Geld er die teuren Lehrbücher seiner Kinder finanzieren soll? Oder der Staat, der neuerdings (einmal wieder) sein Konzept zur Eindämmung des gigantischen Schuldenbergs vorgestellt hat? Meiner Ansicht nach sollte Einhalt geboten werden. Die Wirtschaft steht und fällt mit der Innovation. Doch Innovationen sollten die gesellschaftlichen Unterschiede nicht noch weiter sprengen, sondern auseinanderführen. Und: was ist eigentlich das Problem klassischer Whiteboards http://www.whiteboard-flipchart.de/whiteboards/endlos-whiteboard-emaille.html?

    Viele Grüße,
    Flo S

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