ISE 2011

NEC präsentiert Displaysysteme der nächsten Generation

- Die ISE 2011 beginnt in eineinhalb Monaten und NEC ist der erste große Displayhersteller der das alljährliche Produktlaunch-Feuerwerk zündet. Die Ausstellungsfläche des japanischen Unternehmens fällt mit 300 Quadratmetern diesmal größer aus als 2010. An den Ständen N42 und O42 in Halle 4 präsentiert NEC verschiedenste Produkte, Lösungskonzepte und praxisnahe Einsatzszenarien von Digital/Retail Signage, Hotellerie und Gastronomie, Bildung, Transport und Luftfahrt, Konferenz- und Kontrollraumausstattung. von Florian Rotberg

NEC 2011 im Zeichen von LED

NEC 2011 im Zeichen von LED Backlights und OPS Standards

Im Themenbereich Digital und Retail Signage liegt der Schwerpunkt auf der LED-Technologie. NEC zeigt erstmals den MultiSync X551UN, ein 55-Zoll Public Display mit LED Hintergrundbeleuchtung. Laut dem japanischen Hersteller eigne es sich besonders für Videowandinstallationen, da LEDs gegenüber konventionellen CCFL-Backlights eine gleichmäßigere Ausleuchtung der gesamten Bildoberfläche gewährleisten.

Ebenfalls präsentiert werden den  Fachbesuchern High-End-Modelle mit LED Backlight. Diese, so betont NEC, werden mit professionellen Public Display Panels ausgestattet – im Gegensatz zu jenen der Wettbewerber, die TV-Panels verbauen. Damit würden die besonders hohen Anforderungen an Helligkeit und Zuverlässigkeit im Anzeige- und Werbebereich erfüllt.

Zur einfachen Integration von Erweiterungsmodulen stellt NEC Public Displays mit OPS (Open Pluggable Specification) wie den MultiSyncX461S, X551S oder X551UN sowie OPS-basierte PCs aus. Der neue OPS-Industriestandard wurde in Zusammenarbeit mit Intel entwickelt (invidis berichtete).

Im Bereich LED-Technologie zeigt NEC eine weitere Produktlinie: LED Module mit sechs Millimeter Pixelpitch für den Innenbereich sowie 15 Millimeter Pixelpitch für Outdoor-Installationen. LED Module eignen sich sowohl für den Bau mobiler Videowände als auch als Festinstallation.

In einem Kontrollraumszenario wird in Kombination mit der Videowand-Software Hiperwall eine zweite Videowandlösung vorgestellt. Hiperwall ermöglicht das freie Positionieren, Vergrößern oder Verkleinern einzelner Inhalte, beispielsweise von Bildern verschiedener Überwachungskameras. Die eingesetzten 46-Zoll „Ultra Narrow“-Displays seien äußerst zuverlässig und beständig. Sie eigneten sich daher optimal für alle Anwendungsbereiche im Transportwesen, auf Flughäfen oder im Digital Signage-Sektor, die lange Einsatzzeiten und eine enorme Helligkeit erfordern.

Wie im Gastronomiebereich die Kundenansprache künftig aussehen könnte, zeigt das Beispiel eines Fast Food Restaurants. Hier werden die angebotenen Speisen übersichtlich auf kleinen Videowandinstallationen bestehend aus Public Displays präsentiert. Ergänzend dazu informieren NECs „BarType“-Monitore die Kunden über Tagesangebote und Aktionen. Ihre schmale Bauform mache sie äußerst flexibel und ermögliche die Installation an bisher schwer zugänglichen Stellen, etwa an Säulen oder auf Regalen.

Neben Displays und LED-Modulen ist die Konferenzraumtechnik ein weiterer Schwerpunkt. NEC präsentiert Projektoren-Serien aus dem Installationsbereich, die im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt gebracht werden. Die Modelle der P-Serie seien flexibel positionierbar und nahtlos in bestehende IT-Landschaften integrierbar. Durch den USB Viewer für Bilder, Videos, PowerPoint-Präsentationen oder PDF-Dokumente falle die aufwendige Einrichtung weg. Für sehr große Räume wie Hallen oder Hörsäle werden die professionellen LCD-Installationsprojektoren der PA-Serie und die für besonders lange Laufzeiten geeigneten DLP-Modelle der PX-Serie vorgestellt.

Selbstverständlich widmet sich NEC auch dem bereits in diesem Jahr begonnenen 3D-Trend. Das Unternehmen zeigt an seinem Stand verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, darunter die Ultra-Kurzdistanzprojektoren kombiniert mit interaktiven Whiteboards. Die 3D-fähigen Modelle erlauben dank ihres geringen Abstands von weniger als 25 Zentimetern Vorträge auf kleinstem Raum. Schatten oder Blendeffekte würden vermieden.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.