Udo Müller / Ströer

„Wir werden das weltweit größte Netz haben“

Udo Müller, Vorstandsvorsitzender von Ströer, Kölner Außenwerber und Muttergesellschaft des Digital Signage-Netzwerkbetreibers Ströer Infoscreen, hat große Ziele. Das Jahr 2011 sieht Müller für Ströer sehr optimistisch.

- In einem Zeitungsinterview mit dem Berliner Tagespiegel skizziert Müller die digitale Strategie von Deutschlands führendem Außenwerber. Mit seiner Tochter Infoscreen setzt Ströer bereits stark auf digitale Werbeflächen und wird diese ausbauen. Klassische Plakatwände dagegen verlieren für Ströer an Bedeutung. von Florian Rotberg

Udo Müller, Ströer

Bis zum Jahresende sollen die wichtigsten 200 Bahnhöfe an das Out of Home Channel genannte DooH-Netzwerk angeschlossen sein. Dann werden 1000 bis 1200 Indoor-Stelen bundesweit buchbar sein – das ist eine Investition im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Müller im Tagesspiegel-Interview: „Wir werden das weltweit größte Netz haben. Mit einer Reichweite von 20 Prozent liegen wir dann auf Augenhöhe mit dem ZDF.“ Bei den traditionellen Plakatwänden sieht er ein absehbares Ende. „Mit Leim und Kleister ist es bald vorbei. Das Zeitalter der geklebten Fläche geht zu Ende.“ Die Zukunft des traditionellen Plakates liegt laut Müller im Citylight Poster.

Stöer konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um rund neun Prozent steigern und hat damit die selbst gesteckten Ziele erreicht. Mittelfristig soll das Unternehmen im M-Dax platziert werden. Im April wird Ströer seine offiziellen Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlichen.

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