JCDecaux

Exklusiv-Deal in Oman

- Mit der Verwaltung der omanischen Hauptstadt Maskat hat JCDecaux einen 20-Jahres-Vertrag zur Stadtmöblierung geschlossen. Damit wird das Geschäft in der Golf-Region ausgebaut. Insgesamt 640 Werbemittel sollen aufgebaut, gewartet und unterhalten werden. von Florian Rotberg

Bald auch Bushaltestellen in Oman: JCDecaux schließt 20-Jahres Vertrag ab

Bald auch Bushaltestellen in Oman: JCDecaux schließt 20-Jahres Vertrag ab

Außenwerbe-Schwergewicht JCDecaux hat einen exklusiven Deal mit der Hauptstadt des Sultanats Oman vereinbart. In der omanischen Hauptstadt Maskat wird Tochter JCDecaux Middle East für die Vertragsdauer von 20 Jahren die Stadtmöblierung übernehmen.

Insgesamt 640 Werbemittel werden installiert und gewartet sowie betrieben, teilweise speziell für diesen Auftrag von Designer Patrick Jouin gestaltet. Zum Einsatz kommen unter anderem Bushaltestellen, Straßenschilder, öffentliche Toiletten und Plakatpanele. Vor allem Informationen der Stadtverwaltung und Verkehrsinformationen sollen die Passanten der 700.000-Einwohner-Stadt erreichen.

Durch das Geschäft kann der Konzern seine Marktmacht bei der Stadtmöblierung weiter ausbauen. Mit 427.200 Panels ist JCDecaux nach Unternehmensangaben die Nummer1 in diesem Marktsegment. (tk)

invidis Kommentar

Die Ausschreibung von Stadtwerberechte im öffentlichen Raum wird in der Golf Region erst recht selten umgesetzt. Vorreiter war die katarische Hauptstadt Doha bei der auch JCD MEA zum Zuge kam.In Doha wurden neben Werberechte inklusive Stadtmöblierung auch ein öffentliches Fahrradverleihsystem in das JC Decaux Paket integriert.

In anderen Städten der Region – wie Dubai, Abu Dhabi oder in Saudi Arabien – werden die Werberechte einzeln vergeben u.a. Bushaltestellen (meistens klimatisiert), Metrostationen, Flagpoles etc.

JC Decaux MEA verfügt auch über die Vermarktungsrechte am Flughafendrehkreuz Dubai sowie an allen saudischen Flughäfen.

Digitale Werbeträger werden ausschließlich in geschlossenen Räumen eingesetzt. Aufgrund der Witterungsbedingungen – insbesondere Sandstürme und die Hitze im Sommer – sind Displays zur Zeit noch keine Alternative. Gelegentlich werden LED Boards eignesetzt – allerdings noch nicht von JC Decaux.

Florian Rotberg

 

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