Nielsen

Neuordnung für Out of Home – DooH wird Transport Media zugeschlagen

- Nielsen hat die Struktur der Medienklasse Out of Home-Medien verändert. Ab sofort werden Out of Home-Medien mit den Mediengruppen Plakat, Transport Media und At-Retail-Media unter Above the line ausgewiesen. Außerdem werden jetzt die digitalen Out of Home-Medien aus dem Werbeumfeld Transport Media in die Nielsen Mediensystematik aufgenommen und in die Mediengruppe Transport Media integriert. von Florian Rotberg

Digital out of Home-Medien werden von Nielsen in die Systematik aufgenommen

Digital out of Home-Medien werden von Nielsen in die Systematik aufgenommen

Auch beim des Online-Display-Werbemarkt gab es Anpassungen in der Messung. Mit dem Datenabschluss für Januar 2012 erfährt die Mediensystematik des globalen Informations- und Medienunternehmens Nielsen eine wichtige Änderung: Die Medienklasse Out of Home wird neu strukturiert und damit den aktuellen Gegebenheiten dieses Mediensegments angepasst. Ab sofort weist Nielsen unter den so genannten Above-the-line-Medien die Medienklasse Out of Home mit den Mediengruppen Plakat, Transport Media und At-Retail-Media aus; zugleich werden die digitalen Out of Home-Medien aus dem Werbeumfeld Transport Media in die Nielsen Mediensystematik aufgenommen und in die Mediengruppe Transport Media integriert.

Mit diesem Schritt bilde die Mediensystematik die Medienklasse Out of Home analog zu ihrer Wahrnehmung und Nutzung durch die Werbekunden ab, so die Medien- und Marktforscher. Die Anpassung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) und nach Abstimmung mit dem Kundenkreis von Nielsen, der aus Vertretern der verschiedenen Marktteilnehmer besteht. Aus der Änderung ergeben sich infolge der erweiterten Datenbasis bei den Out of Home-Medien leichte Verschiebungen bei den Mediamix-Anteilen der Above-the-line-Medien, wie z.B. Zeitungen ca. -0,2 %, Publikumszeitschriften ca. -0,1 %, TV ca. -0,3 % und Internet ca. -0,1 %. Die Schätzungen ergeben sich aus dem bereinigten Nielsen-Werbetrend für den Zeitraum von Januar bis August 2011.

Entwicklungen des digitalen Außenwerbemarktes, der von Nielsen so nicht erfasst wird, und die Trends für die kommenden Jahre hatte invidis consulting in der ersten Markterhebung für Deutschland, Österreich und die Schweiz festgehalten. Die “Digitale Außenwerbung 2011″ steht zum kostenlosen Download bereit.

Mehr Transparenz für die Werbung im Internet durch konsistente Bruttoausweisung verspricht Nielsen jetzt ebenfalls durch eine neue Messung:

Nielsen hat in Zusammenarbeit mit der Unit Marktzahlen des Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., weiteren Online Marktteilnehmern und dem Nielsen Kundenkreis eine neue Bewertungskonvention für ein Teilsegment des Online-Display-Werbemarktes verabschiedet. Im Zuge dieser neuen Bewertungskonvention wird die Meldung performancebasierter Kampagnen an die tatsächliche Marktentwicklung und -realität angepasst. Vorteil der neuen Bewertungskonvention ist zudem, dass eine homogene Bruttomeldung sämtlicher Online-Display-Werbeinvestitionen gewährleistet ist. Die Umstellung erfolgt mit dem Januarabschluss 2012 mit rückwirkend auch für 2011 geänderter Basis und führt zu einem niedrigeren Niveau des Nielsen Online Bruttowerbedrucks. Die notwendig gewordene Anpassung hat zur Folge, dass die neuen Online-Werbemarktzahlen sich nicht mehr mit vorangegangenen Ausweisungen vor 2011 – auch intermedial – vergleichen lassen. Verknüpfungen und Gegenüberstellungen jeglicher Form sind inhaltlich nicht korrekt und daher nicht zulässig. Dazu zählen etwa „Vorher-Nachher“-Darstellungen, Darstellungen von Zuwächsen oder Verlusten des Bruttowerbedrucks im Quartals- oder Jahresvergleich 2010 zu 2011. (tk)

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