Out of Home-Markt Schweiz

AWS korrigiert Schweizer Außenwerbestatistik für 2011

- Die für die letzten drei Jahre publizierten Daten der Werbestatistik basierten laut der Dachorganisation Aussenwerbung Schweiz (AWS) auf unvollständigen Datenlieferungen. Deshalb revidiert der Verband AWS jetzt gemeinsam mit der Stiftung Werbestatistik Schweiz die bisherige Statistik für das Jahr 2011 – die digitale Plakatwerbung (ohne Adscreens) etwa legte im Jahr 2011 um 57.7% zu. von Peter Beck

Neue Zahlen: Digital out of Home legte 2011 um rund 58% zu (Foto: Aussenwerbung Schweiz)

Neue Zahlen: Digital out of Home legte 2011 um rund 58% zu (Foto: AWS/ Aussenwerbung Schweiz)

Da die unvollständigen Datenlieferungen im Bereich der Plakatwerbung eine Umsatzentwicklung gezeigt hätten, die nicht dem Ergebnis der gesamten Branche entsprachen, kam es zu der Korrektur. Der Vorstand des Verbands AWS Aussenwerbung Schweiz hat jetzt in Zusammenarbeit mit der Projektleitung der Stiftung Werbestatistik Schweiz die Gruppierung der Aussenwerbung neu definiert und die Daten der vergangenen drei Jahren gemäß aktualisierten Definitionen neu erhoben und bei fehlenden Daten mit Schätzungen ergänzt.

Demnach verzeichnete die analoge Plakatwerbung im letzten Jahr ein Wachstum von 6.9% gegenüber 2010. Die digitale Plakatwerbung (ohne Adscreens) legte gar um 57.7% zu. Auch die Verkehrsmittelwerbung konnte ihre Nettowerbeumsätze um 8.9% steigern.

Für die Statistik wurden nun in der korrigierten Statistik die Werbeträger erhoben, die der Werbewirtschaft kurzfristig für 7, 14 Tage, saisonal (Plakate) oder auch langfristig 4 bis 10 Jahre (Neonschriften) zur Verfügung stehen. Für die früher publizierten Kategorien Sport- und Stadionwerbung sowie „übrige Aussenwerbung“ sind keine Zahlen mehr verfügbar, die klar definierte Segmente des Gesamtmarktes abbilden. Deshalb wird auf die Publikation von Daten aus diesen Bereichen verzichtet.

Im leicht geschrumpfenden Gesamtmarkt legen alle Formen von Außenwerbung deutlich  zu (Grafik: Stiftung Werbestatistik Schweiz)

Im leicht geschrumpfenden Gesamtmarkt legen alle Formen von Außenwerbung deutlich zu (Grafik: Stiftung Werbestatistik Schweiz)

Jetzt werden von der Stiftung Werbestatistik Schweiz folgende vier Unterkategorien ausgewiesen:

Plakatwerbung (analog)
Alle Aushangformen von Plakaten in den Formaten F4, F12, F200 und F24 auf privatem und öffentlichem Grund. Zusätzlich Megaposter sowie Plakat- bzw. Spezialformate in den Tourismus-Gebieten sowie an Flughäfen.

Plakatwerbung (digital)
Alle Aushangformen von digitalen, buchbaren Kommunikationsflächen (wie z.B. eBoards/ePanels und Screens >55 Zoll) auf privatem und öffentlichem Grund (inkl. Tourismus-Gebiete sowie Flughäfen).

Verkehrsmittelwerbung
Alle Werbung, die in und an Rollmaterial der Verkehrsbetriebe, SBB und Privatbahnen, Postautos und privaten Transportbetrieben in analoger und digitaler Form angebracht ist (Längs-, Seiten- und Hecktafeln, Ganzbemalungen, Hänge- und Schiebekartons, Transparente, Infoscreens)

Neonwerbung
Die ausgewiesenen Zahlen zu den „Neonschriften“ enthalten die Angaben des Fachverbands Schweizerischer Neonfirmen.

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