Außenwerbung

Ströer übernimmt Vermarktungsnetzwerk für Onlinewerbung in der Türkei und Osteuropa

- Die Ströer Media AG wird 53,4 Prozent der Ballroom Group erwerben – dem führenden unabhängigen Vermarktungsnetzwerk für Onlinewerbung mit Fokus auf die osteuropäischen Märkte. Ströer übernimmt damit die volle Kontrolle über die Geschäfte von Ballroom. von Florian Rotberg

Ströer setzt auch in der Türkei auf OoH & OnlineIstanbul (Foto: Josep Renalias)

Ströer setzt auch in der Türkei auf OoH & OnlineIstanbul (Foto: Josep Renalias)

Ziel ist es das neue und bereits in Deutschland erfolgreich gestartete Geschäftsmodell über die Grenzen hinweg in den ausländischen Kernmärkten Türkei und Polen zu installieren.

„Nach dem erfolgreichen Start in Deutschland internationalisieren wir nun unser neues Geschäftsmodell. Durch die geballte Kompetenz, die wir national wie international mitbringen, werden wir nicht zuletzt Synergien bei Technologie und Produktentwicklung heben können. Damit sind wir in der Lage neue Features, neue Formate und neue Herangehensweisen in einzelnen Märkten einzuführen und diese Erkenntnisse dann in allen Kernmärkten zu skalieren. Wir sind damit auch international auf dem Weg zum ersten voll integrierten Premium-Vermarkter“, sagt Christian Schmalzl, Vorstand der Ströer Media AG. „Wir freuen uns mit Ballroom ein erfahrenes Management und ein dynamisches, internationales Team an Bord holen zu können.“ Mit der Übernahme von Ballroom wird Ströer auch in den osteuropäischen Märkten zu einem Full Service Anbieter für Außen- und Online-Werbung.

Vom Start weg wird Ströer mit einer großen Relevanz am Markt agieren können. In der Türkei steht Ströer in punkto Außenwerbung ganz vorne. Mit Ballroom belegt der Konzern dann auch im Ranking der Onlinevermarkter Platz eins. Zusätzlich zu Ströers Kernmärkten Türkei und Polen ist Ballroom unter anderem auch in Ungarn, Rumänien und Tschechien aktiv.

Ballroom erzielte 2012 mit etwa 200 Mitarbeitern einen konsolidierten Umsatz von rund 30 Millionen Euro. Über den Kaufpreis für die zu erwerbenden Anteile haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der relevanten Kartellbehörden.

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