Digital Signage in Airports

Robuste Interaktivität für den Ausnahmenzustand

- Touchscreen-Installationen oder Kiosk-Systeme von der Stange bedienen in der Regel alle Wünsche an Interaktivität. Doch manche Projekte erfordern einfach die Extra-Meile. Unser Lieblingsprojekt des Tages: Toronto Flughafen. von Florian Rotberg

Digital Signage Interactive on the Move

Digital Signage Interactive on the Move

Der fernreisende Digital Signage Experte entdeckt seit Jahren bewährte Lösungen in verschiedensten Ausprägungen in jeder Ecke des Globus. Doch was wir beim Umsteigen in Toronto entdeckten ist schon ein News wert.

Digital Signage Interactive Vintage

Digital Signage Interactive Vintage

Unwetter, winterliches Wetter, Streiks oder andere unvorhergesehene Situationen bringen den feinabgestimmten Flughafenalltag aus dem Konzept. Der Fachmann spricht von Irregular Operations. Flugzeuge können nicht starten, Passagiere verpassen Anschlussflüge, Wartezonen platzen aus allen Nähten – sprich es herrscht Ausnahmezustand.

Der Informationsbedarf explodiert, die Schlangen an den Schalter wachsen und das öffentliche WLAN kann dem Ansturm nicht mehr Herr werden. Flughäfen und Airlines versuchen mit verschiedenen Maßnahmen und Technologien solche Ausnahmesituationen zu meistern.

Digital Signage Clear Channel Terminals

Digital Signage Clear Channel Terminals

Der Flughafen München setzt dabei auf Infogate – videobasierte Stelen und Touchterminals und mobile Endgeräte für das Personal. In Toronto baut man auf rustikale Information. Vier Reifen, drei Displays und vier gute alte Telefone. Mobil und jederzeit einsatzbereit. Wir mögen irgendwie diese robuste Problemlösung auch wenn sie nicht mehr zeitgemäß ist. Zur Ehrenrettung von Toronto verweisen wir natürlich auch auf die vereinzelt vorhandenen Touchterminals neben den Clear Channel DooH Stelen.

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