DooH in Österreich

Infoscreen Österreich sieht auch 2014 zweistelliges Wachstum

- Die JC Decaux Tochter Infoscreen Austria konnte den Umsatz 2013 um rund 15 Prozent steigern, Der Ausbau der Bildflächen beim österreichischen Marktführer stieg sogar um 40 Prozent auf knapp 2.000 in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Eisenstadt. von Peter Beck

Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta

Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta

Diesen Wachstumskurs setzt der Wiener DooH-Netzwerkbetreiber auch 2014 fort. Abermals sollen der Umsatz und die Anzahl der Bildflächen zweistellig wachsen. Zusätzlichen Aufwind bekommt Infoscreen nun auch von amtlicher Seite. Das Österreichische Patentamt hat Infoscreen den Verkehrsgeltungsnachweis erteilt und somit dessen Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit bestätigt.

Unter der Nummer 273620 ist der Begriff Infoscreen nach eingehender Prüfung der Verkehrsgeltung geschützt. „Damit ist nicht nur bestätigt, dass der Begriff Infoscreen in der Öffentlichkeit eindeutig mit unserem Unternehmen identifiziert wird, sondern dass er auch eine einzigartige und unverwechselbare Mediengattung in und um die öffentlichen Verkehrsmittel beschreibt“, betont Geschäftsführer Franz Solta. Eine Beschreibung von Bildschirmen und Bildflächen anderer Unternehmen mit dem Terminus Infoscreen ist daher in Österreich unzulässig.

Die Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit von Infoscreen untermauert auch die Media-Analyse: 1.231.000 nationale Zuschauer pro Woche, 50,1 Prozent Wochenreichweite in Wien machen den City Channel zum einzigen elektronischen Nachrichtenmedium im öffentlichen Raum mit Millionenpublikum. „Die Basis für unseren wirtschaftlich erfolgreichen Kurs sind unsere Leistungsdaten. Deshalb werden wir auch weiter in unseren Netzausbau investieren“, erklärt Franz Solta.

Buspremiere in Graz

In Graz hat Infoscreen schon im vergangenen Sommer ein neues Kapitel aufgeschlagen. Erstmals ist das Programm des City Channels dort auch in Bussen zu sehen. Aktuell sind bereits 35 Bildflächen aktiv, weiteren 68 sollen noch dieses Jahr folgen. In Wien forciert Infoscreen unterdessen den Ausbau in den sogenannten ULF-Straßenbahnen. Schon jetzt sind 81 Niederflur-Straßenbahngarnituren (ULF) mit je fünf Infoscreen-Displays unterwegs. Im ersten Quartal 2014 kommen noch 20 ULF Garnituren dazu, sodass ab Q2/2014 101 ULF-Züge mit insgesamt 505 Infoscreens unterwegs sein werden.

Zukunftsweisende Kooperation mit JC Decaux

Der ULF habe für Infoscreen nicht nur die Erwartungen als Umsatzmotor erfüllt, sondern auch wichtige Erfahrungen für internationale Projekte gebracht, freut sich Franz Solta über die enge Zusammenarbeit mit dem Infoscreen-Mutterkonzern JC Decaux. Die Erfahrungen aus der Implementierung des Broadsign CMS – bringen für zukünftige Projekte einen enormen Know-how-Vorsprung.“ Fahrgastinformationssysteme im öffentlichen Verkehr gelten als Wachstumsmarkt mit großem Potenzial. „Umso erfreulicher ist es, dass Österreich dabei einmal mehr eine Vorreiterrolle einnimmt“, sagt Solta.

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