Case Study

40 Millionen Pixel – die Power Walls in der Audi City Berlin

- Mitte Juli 2012 eröffnete die weltweit erste Audi City. Innerhalb von etwa 2 Jahren wurden mit Beijing und Berlin die nächsten Standorte ausgerüstet. Zum Multichannel-Konzept gehören große Video Walls und Touchlösungen, die von der ICT AG installiert wurden. von Thomas Kletschke

Audi City Berlin - Außenansicht mit laufenden Power Walls (Foto: Audi)

Audi City Berlin – Außenansicht mit laufenden Power Walls (Foto: Audi)

Ob in London, Beijing oder Berlin: Audi setzt bei den Standorten der Audi City auf erstklassige Innenstadtlagen. In der deutschen Bundeshauptstadt wurde Anfang Februar 2014 die Audi City direkt am Ku’damm eröffnet.

Im Innern der Audi City (Foto: Audi)

Im Innern der Audi City (Foto: Audi)

Mittelpunkt der multimedialen Präsentation sind 4 riesige, raumhohe Powerwalls mit je 4×4 Displays, die mit einer Gesamtauflösung von über 40 Millionen Pixeln beeindrucken. Systemintegrator für diese gigantische Videowand – und die in London sowie Beijing – war die ICT Innovative Communication Technologies AG (Kohlberg). ICT begleitet die Audi AG bereits seit über 3 Jahren bei der multimedialen Entwicklung ihrer Schauräume.

Breitwand vom Feinsten: Powerwalls in Berlin (Foto: Audi)

Breitwand vom Feinsten: Powerwalls in Berlin (Foto: Audi)

Über insgesamt 19m Breite und 3m Höhe reihen sich die 4 Videoscreens im Erdgeschoss leicht versetzt wie ein Band aneinander. Besucher können ihr Audi Traumauto, das sie an einem der Multitouch-Tische konfiguriert haben, auf den Powerwalls im Maßstab 1:1 sehen und per Gestensteuerung an der Videowand zusätzlich interaktiv erkunden.

Audi City Berlin: Touchtisch und Video Walls (Foto: Audi)

Audi City Berlin: Touchtisch und Video Walls (Foto: Audi)

Die riesige Bildfläche wurde aus 64 steglosen Plasma-Bildschirmen (Typ ICT imagine602) kaskadiert und bietet eine 4K-Auflösung. Für die Zuspielungen werden vier Digitalisierungskarten (Typ Datapath) eingesetzt, die das 4K-Signal auf je 4x Full-HD splitten. Die Datenübertragung erfolgt aus dem angrenzenden Technikraum per Glasfaserkabel. Eine weitere Videowand mit 3×3 Screens desselben Typs wurde auf 4 m Unterkante über dem Display-Band integriert.

Audi setzte für seinen Berliner Schauraum – wie auch in Beijing – auf die 60″ Plasma-Displays, die laut Hersteller kaskadiert installiert den momentan weltweit schmalsten Steg von lediglich 1,8mm aufweisen. Zudem kann mit der Plasma-Technologie eine optimalere Ausleuchtung der Bildflächen erzielt werden sowie die von Audi geforderte hohe Farbtreue und Farbtiefe.

Audi City Berlin Beratungsgespräch mit Kunden (Foto: Audi)

Audi City Berlin Beratungsgespräch mit Kunden (Foto: Audi)

Zur besseren Wartung der vier Powerwalls hat ICTs Medienmechanik-Abteilung ein spezielles Halterungs- und Schienensystem konstruiert: Spaltenweise können über das System Wandteile horizontal verfahren und die Screens im Revisionsfall einfach zugänglich gemacht werden.

Weitere Fotos zur Audi City in Beijing sehen Sie in unserer Bildergalerie (Klick auf die vier kleinen Foto-Symbole unten).

Bildergalerie Audi City Beijing

Bildergalerie Audi City Beijing

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