IFA 2014

Zafire stellt FIDS-Software für Samsung SoC vor

- Berlin | Der britische Cloud-Spezialist Zafire zeigt seine Software FirstLight, mit der sich Flight Information Displays dynamisch und via Smartphone oder Tablet ansteuern und aktualisieren lassen – unter anderem mit Serviceinformationen, Warnungen oder Werbung. von Thomas Kletschke

Peter Ball von Zafire erklärt die Software FirstLight (Foto: invidis.de)

Peter Ball von Zafire erklärt die Software FirstLight (Foto: invidis.de)

Mit der Software lässt sich die Anzeige von Fluginformations-Displays schnell aktualisieren, so dass beispielsweise Hinweise zu drohenden Pilotenstreiks, Gefahren im Flugverkehr oder aktualisierte Sicherheitshinweise anzeigen lassen. Zafires Business Development Manager Peter Ball führt die Software bei Samsung im City Cube vor.

Zugleich kann mit der Software auch werblicher Content auf einen Teil des Schirms gebracht werden. So könnten Werbuntreibende künftig von der Aufmerksamkeit der Fluggäste profitieren. videosequenzen werden gecacht, und kommen unterhalb einer Fluganzeige gut zur Geltung, wie die Vorführung auf der IFA zeigt.

Alle Inhalte auf dem Screen stammen aus der Cloud – was man sieht, ist letzlich der Inhalt des Browsers. Ausgespielt werden die Inhalte auf SSSP-Displays von Samsung, die über System-on-Chip verfügen. Für Peter Ball hat diese Hardware mehrere Vorteile: Zum einen wird kein Mediaplayer benötigt und die Cloud-Anbindung böte sich an. Und auch der Carbon Footprint von Flughafengesellschaften könne bei SoC-Displays besser ausfallen. „Bis zu 40% Energieeinsparung sind bei den SSSP-Displays möglich“, so Ball gegenüber invidis.de.

Mit Hilfe der Software kann etwa der Content Manager eines Flughafen schnell Inhalte hinzufügen. Ob dies werbliche Hinweise sind – die wiederum Geld in die Kassen des Betreibers bringen, oder wichtige Service- und Sicherheitshinweise. Das Ganze funktioniert mit iOS- sowie Android-Geräten über einen QR-Code.

„Im Raum Asien-Pazifik testet gerade ein Flughafen unsere Lösung“, sagt Peter Ball. „Und in Großbritannien werden im vierten Quartal 2014 zwei Airports das System einführen.“

Mit der 2. Generation der SSSP-Displays ließen sich noch weitere Services hinzufügen, deutet Peter Ball an, etwa in Kombination mit Beacons. Dann könnte der große Screen zum Second Screen werden: „In der nahen Zukunft spricht ein Flight Information Display Sie als Passagier vielleicht persönlich an“, sagt Ball.

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