Visom 2014

Von der anderen Seite gesehen – Proof of Play mit Kamera

- Um eine noch bessere Kontrolle der real abgespielten Inhalte zu gewährleisten, hilft ein Blick auf den Screen selbst. Dimedis präsentiert jetzt eine solche Lösung auf der Viscom. von Thomas Kletschke

Dimedis Stele mit Kamera auf der Viscom (Foto: invidis.de)

Dimedis Stele mit Kamera auf der Viscom (Foto: invidis.de)

Am zweiten und dritten Messetag kann man am Stand von Dimedis sehr gut sehen, welche Vorteile dynamische Anzeigesystem haben. Angesichts des großen Streiks der Lokführergewerkschaft GDL dürften die Fahrpläne der Bahn, und damit auch der S-Bahnen, gehörig durcheinandergewirbelt werden. Toll, wenn man dann aktuelle und reale Abfahrtszeiten ausgeliefert bekommt (siehe Aufmacherbild).

Dass man sich bei Dimedis seit Längerem verstärkt auch mit Einbindung von Social Media in große oder kleinere Stelen-systeme beschäftigt, ist bekannt. Die Kölner zeigen in Frankfurt das aktuelle Portfolio, und haben gleich noch ein kleines Extra mitgebracht, das eine Ergebnis aus einem aktuellen Projekt mit einem Kunden ist. Der wollte nämlich die Kontrolle über die real angezeigten Inhalte weiter verbessert sehen. Denn neben etwaigen Ausfällen oder Fehlern auf Software-Ebene kann auch das schönste Display oder der sexieste Mediaplayer mal schlapp machen. Proof of Play also.

Dimedis Video Wall und Überprüfung durch installierte Kamera (Foto: invidis.de)

Dimedis Video Wall und Überprüfung durch installierte Kamera (Foto: invidis.de)

Idee – und Umsetzung: Eine kleine Kamera schießt automatisiert Bilder der angezeigten Inhalte auf dem Screen. Man betrachtet und kontrolliert also aus Anwendersicht den Screen mal von der anderen Seite, der Seite, die auch der Endkunde im Laden anschaut. Das Ganze ist so umgesetzt, dass der Datenschutz gewährleistet ist (Passanten und Kunden interessieren diese Kamera nicht). Inzwischen ist die Funktionalität in die hauseigene Software eingebaut, die Usability dabei ist narrensicher; davon konnten wir uns überzeugen. Verwendet wird momentan eine Microsoft-Kamera, aber prinzipiell stehen natürlich auch Kameras anderer Hersteller zur Verfügung.

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