ISE 2015

Europapremiere für 4K iCompel von Black Box

- Zur Integrated Systems Europe wird Black Box in Halle 10 an Stand P481 sein Portfolio für den professionellen AV- und Digital Signage-Bereich zeigen. Unter anderem wird die Ultra HD-Version des iCompel gezeigt. von Thomas Kletschke

Ultra HD-Variante wird auf der ISE gezeigt: iCompel (Foto: Black Box)

Ultra HD-Variante wird auf der ISE gezeigt: iCompel (Foto: Black Box)

Das iCompel-System ist als All-in-One-Lösung für Digital Signage ausgelegt. Die vorinstallierte Software verfügt über verschiedene Layouts und lässt sich intuitiv bedienen. Einsatzzwecke sind beispielsweie PoS TV oder digitale Türschilder. Die neue Generation, die in Amsterdam erstmals dem europäischen Fachpublikum vorgestellt wird, unterstützt Auflösungen bis 4K.

Die Standalone-Lösung teilt eine einzelne DVI-Quelle auf vier unabhängige Displays auf. Eine 4K-Quelle kann so auf vier Full HD-Displays verlustfrei gesplittet werden. Mit dem Videoplex lassen sich auf einfache Weise die Bildinhalte zuschneiden, skalieren, drehen und Spalten festlegen. Dabei können auch die Display-Wände gemischt werden.

Ebenfalls gezeigt wird der AV-Extender MediaCento IPX, der IP-basierte Videomatrixumschaltung und Videowandsteuerung für HDMI-over-IP-Lösungen ermöglicht. Nun wird auch bi-direktionales USB unterstützt: Bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen werden die USB-Signale transparent übertragen und erlauben so beispielsweise interaktive Kundenkommunikation via Touchscreen. Durch Power-over-Ethernet bietet der MediaCento den Anwendern zudem eine große Flexibilität.

Darüber hinaus kann das Gerät auch zur Verteilung von HD-Inhalten auf bis zu 256 Displays eingesetzt werden. Der Extender benötigt entsprechend keine zusätzliche Verkabelung und ermöglicht praktisch unbegrenzte Distanzen. Dadurch eignet sich das System für Digital Signage-Installationen über mehrere Gebäude hinweg und zu entlegeneren Standorten.

InvisaPC baut die Brücke zwischen klassischem KVM und virtuellen Maschinen. Mit dem kompakten Gerät können nicht nur DVI, USB HID, USB 2.0 sowie Audio verlängert und geschaltet, sondern auch virtuelle Maschinen mit RDP 7.1/8 Remote FX gesteuert werden. Das IP-basierte System benötigt Bandbreiten von maximal 35Mbit für die Übertragung von HD-Bewegtbildern und arbeitet laut Hersteller bei Latenzen bis zu 50ms performant. Mit dem ServSwitch InvisaPC von Black Box können auch virtuelle Maschinen per RDP – auch IP-basiert – verlängert werden. Dieser neuartige KVM-Extender erlaubt das Umschalten zwischen klassischem PC beziehungsweise Server und virtuellen Maschinen.

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