DSE 2015

Die Informationstiefe des Webs am POS – innovative Lösung für den Buchhandel

- Las Vegas | Der japanische Konzern Softbank möchte am physikalischen Point-of-Sale nicht auf die reichhaltigen Zusatzinformationen des Internets verzichten. So entwickelte der Verlag ein Bücherregal für den PoS, das beim Berühren des Buches Leserbewertungen und weitere Zusatzinformationen auf Elektronischen Shelf Labels (ESL) anzeigt. von Florian Rotberg

Smarte regale für Buchhändler (Foto: invidis)

Smarte regale für Buchhändler (Foto: invidis)

Buchrezessionen am Regal (Foto: invidis)

Buchrezessionen am Regal (Foto: invidis)

Die Lösung wird zurzeit auf dem Intel-Stand der DSE in Las Vegas präsentiert. Die Steuerung des Contents läuft über eine Shelf-Manager genannte Softwarelösung auf der sowohl der Content der Displays gesteuert als auch vielfältige Auswertungen angezeigt werden können. Mittels Heatmap ist zum Beispiel sichtbar welcher Buchtitel am häufigsten aus dem Regal genommen wurde. Eine Statistik präsentiert den täglichen Traffic vor dem Regal. Als Sensor-Technik setzen die Japaner auf Kinect. Die ESL kommen aus Deutschland und basieren auf LCD-Displayleisten wie sie seit einem Jahr verfügbar sind.

Ein wirklich überzeugender Use-Case der in Japan bereits in der Pilotphase auf sehr gutes Feedback von Konsumenten als auch dem Buchhandel stieß. Denn die Vorteile von Online-Bookstores können somit auch auf die Retail-Fläche gebracht werden.

Heatmap des Bücherregals (Foto:invidis)

Heatmap des Bücherregals (Foto:invidis)

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