OVAB Digital Signage Summit Europe: The Evolution of Digital Signage

From Instore TV to Customer Engagement – das Agentur-Panel

- Unter dem Motto „The Evolution of Digital Signage: From Instore TV to Customer Engagement“ fand heute das erste Panel des Digital Signage Summit 2015 statt. Es diskutierten: Giovanni Flore / Benetton Group, Joachim Bader / SapientNitro, Damian Rodgett / Pilot Screentime und Claus Adams / Cheil. Florian Rotberg moderierte. von Thomas Kletschke

Das Agentur-Panel während der Diskussion (Foto: invidis)

Das Agentur-Panel während der Diskussion (Foto: invidis)

„Mich interessiert nicht die Anzahl unserer Instagram Follower“, so kürzlich der CEO eines Unternehmens aus dem Bereich Fashion. Danach folgte die eigentliche Message. Am Ende interessiere aber folgendes sehr wohl, so der Kunde: „Did it sell?“.

Mit diesem griffigen Beispiel umschrieb Joachim Bader den Kern dessen, was die B2B-Kunden aus dem Marketing treibt. Nicht das Für oder Wider für eine Technologie zählt. Sondern, ob die gewünschten Effekte dadurch eintreten.

Das Podium war sich hierin einig.

An einem aktuellen Beispiel wurde das deutlich: Beacons. Denn jeder der Diskussionsteilnehmer stellte erst einmal die Frage, wozu man denn die günstigen kleinen Sender wirklich benötige. Claus Adams etwa sagte, Cheil habe einige Tests mit Beacons international durchgeführt. Aber: „Falls jemand von Ihnen einen Killer Case für Beacons kennt – bitte Bescheid geben.“

Die renommierte Agentur mit koreanischen Wurzeln hält es da ähnlich wie SapientNitro. Projekte müssen vom Kunden aus gedacht, konzipiert und umgesetzt werden. „Was bringt es dem Kunden?“, eine Formel, auf die man sich gut einigen konnte. Für Giovanni Flore allerdings sind auch die veränderten Konsumentengewohnheiten wichtig, wenn es darum geht, die Seamless Customer Journey umzusetzen.

Wie so etwas ausschauen kann, dafür hatte Damien Rodgett ein passendes Beispiel: den hella Screen Fridge, mit dem die Mineralwassermarke am PoS mit ihren Kunden kommuniziert. Zugleich ein Case, der zeigt, dass technisch aufwändigere Lösungen durchaus auch bei kleineren, regionalen Marken gewünscht sind – wenn sie Erfolg versprechen.

Zusammenfassend: Digitale Touchpoints sind heute günstig einzurichten, Kunden lassen sich während der gesamten „Reise“ nachverfolgen und tracken. Dennoch sind sich auch die Spezialisten aus Agenturen und deren Umfeld bewusst, dass sich auch bei den Zukunftsthemen und -Technologien nur die durchsetzen, die den Kunden aus Retail und anderen Verticals eine spürbare Verbesserung bringen.

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