Digital Signage im Supermarkt

Auch bei Netto-Markendiscount zieht Digital Signage ein (Update)

- Mit über 4000 Filialen ist Netto Markendiscount der drittgrößte Discounter hinter Aldi und Lidl. Die EDEKA-Tochter setzt mit Filialmodernisierung auch auf Digital Signage. Unweit des invidis Office in München eröffnete vergangene Woche eine modernisierte Netto-Filiale. Eine Site-Inspection. von Florian Rotberg

Netto Markendiscount Digital Signage (Foto: invidis)

Digital Signage bei Netto Markendiscount  (Foto: invidis)

Netto bespielt zwei Zonen in ihren Supermärkten mit Screens. Eine Doppelscreen-Stele am Eingang bewirbt Zusatzprodukte wie Reisen etc. In die verhältnismäßig niedrige Stele wurden neben zwei hochkant 32“ Displays auch fünf Prospekthalter mit weiterführenden Informationen integriert. Ein Rammschutz am Boden der Stele soll Zusammenstöße und Beschädigungen durch Einkaufswagen verhindern. Die Strom- und Netzwerkversorgung erfolgt über ein Rohr zur Decke – optisch keine Schönheit – aber sicherlich kostengünstig.

In der Kassenzone ist ein von der Decke abgependeltes LG-Display verbaut. Hier werden Deutschland Card und andere Services beworben. Zusätzlich zeigt das Display in unteren Teil des Bildschirms den Status der vier Kassen (Kasse 1 Grün – offen). Software ist der HTML5 Player der Online Software AG.

Im Ganzen eine grundsolide, wenn auch Basic Digital Signage-Ausstattung. Vor 1-2 Jahren wäre Netto im Discount-Bereich damit weit führend, nun bringen auch Aldi und Lidl mit ihren Milliarden-Investitionen ihre Filialen auch digital auf Vordermann.

Digital Signage Netto Markendiscount (Foto: invidis)

Digital Signage bei Netto Markendiscount (Foto: invidis)

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