LED Signage

Absen adressiert nun und auch klassisches Digital Signage

- Für immer mehr vertikale Märkte hat Absen LED Signage-Lösungen entwickelt. Seit diesem Jahr gibt es auch die direkte Kampfansage an die Konkurrenz von der LCD-Displayindustrie. von Thomas Kletschke

Retail Szenario mit A27-Modulen (Foto: Absen)

Retail Szenario mit A27-Modulen (Foto: Absen)

An drei Airports hält Clear Channel Norway die Rechte für Digitale Außenwerbung. Der Media Owner setzt dort auf LED Signage von Hersteller Absen. Die großen Außenwerber setzen bei ihren LCD-basierten DooH Screens gerne auf Eigenentwicklungen, bei denen man auf Partner aus diesem Zweig der Displayindustrie setzt. Ein Beispiel hierfür sind die 84-Zöller, die etwa Media Ownwer wie JCDcecaux an Straßen installieren.

Da der Bereich der Digitalen Außenwerbu8ng, der auf große LED Wände setzt allgemein wichtiger wird – angefangen bei Roadside LED Screens an Straßen über LED Walls an Außenfassaden von Shopping Centres oder anderen Gebäuden – können auch die LED Signage-Größen von dem Boom partizipieren (und manchmal auch kleinere lokale Supplier, die dann wiederum oft Partner kleinere Media Owner sind, wie zuletzt dieses Beispiel aus der hiesigen DooH-Branche zeigte).

Für die großen Media Owner ist es natürlich sinnvoll, möglichst auf einen Lieferanten und dessen Technologie zu setzen. Zumindest in lokalen Märkten können sie dann landesweit auf einheitliche Ansprechpartner von außerhalb zurückgreifen. So gab der Hersteller vor etwa zwei Jahren bekannt, dass Clear Channel Norway bei Airportwerbung konsequent auf Technologie von Absen setzt – wenn es um LED Screens geht. Installiert wurden LED Boards an den Flughäfen von Stavanger, Bergen und Trondheim.

LED Screen am Airport Sola in Stavanger (Foto: Absen)

LED Screen am Airport Sola in Stavanger (Foto: Absen)

Ähnlich wie sich die Außenwerbe-Branche in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat, lief es bei Absen: 2001 gegründet, lag der Schwerpunkt zunächst ausschließlich auf LED Signage für den vertikalen Markt DooH. Den Weg dahin beschritt man zunächst als Liefernat für Außenwerber, weltweit in diesem Gebiet ab 2005. Später kam mit Rental ein inzwischen sehr starkes weiteres Standbein hinzu: Ab etwa der zweiten Jahreshälfte 2011 wurde Rental laut Firmenangaben zum wichtigsten vertikalen Markt.

Im Jahr 2017 gab es zudem technologisch neue Entwicklungen sowie einen neuen Markt, für den man spezifische Produkte entwickelt. Erwähnenswert ist Hinwendung zum 16:9 Kabinett in Baureihen für das neu adressierte Vertical Control Rooms bei der neuen Serie CR des Herstellers, die aus 55′ Modulen besteht. Damit werden Full HD-Module (Auflösung je Panel) für Festinstallationen in Kontrollräumen vermarktet, aus denen sich – je nach Pixel Pitch – 110″ (PP 1,2 mm), 137,5″ (PP 1,5 mm) oder 165″ (PP 1,9 mm) LED Screens zusammenstellen lassen, deren Luminanz bei 800 nits liegt. Dieses Produkt kann man allgemein als eine Kampfansage an die Konkurrenz aus dem Bereich LCD ansehen.

Ausdrücklich als solche ist die ebenfalls 2017 gelaunchte Reihe A27 zu bewerten, die ebenfalls mit 16:9 Kabinetten arbeiten und Full HD-Auflösungen mitbringt (einzelne Panel: Full HD 1.920 x 1.080 p ; Ausnahme Modell : A2714 mit 1.280 x 720 p) . Die Serie besteht derzeit aus den vier Modellen A2725, A2719, A2715 und A2714, die mit Pixel Pitches von 2,54 mm, 1,906 mm, 1,58 mm und 1,46 mm daherkommen. Aus den Modulen lassen sich bis 220″ LED Screens (A2725 ) zusammenstellen. Die Refresh Rate liegt bei 3.840 Hz. Mit Luminanzen von bis zu 1.000 nits handelt es sich bei den für Festinstallationen gedachten Modulen um High Brightness-Produkte mit 110% Color Gamut. Die Diagonale eines Moduls liegt bei 27,5″. Je nach Pixel Pitch Als LED-Technologie werden SMD LEDs genutzt. Vermarktet wird die Serie seit Sommer 2017 unter dem Motto: „Get the best of both worlds“ (vgl. eingebettetes Video unten).

Zwei A27 LED Module (Foto: Absen)

Zwei A27 LED Module (Foto: Absen)

In diesem Kalenderjahr stand ein konsequenter weiterer Ausbau von Ultra HD LED Walls auf dem Programm – erste UHD LED Walls kamen  2013 ins Programm; seit 2017 sind die neuen UHD Module nicht mehr 400 x 300 mm groß, sondern messen nun 480& x 480 mm – sowie eine neue Produktgeneration an Modulen für DooH und Airportwerbung, die vor wenigen Tagen auf der LED China gelauncht wurde. Laut Hersteller verfügen diese Module über neue rote LEDs, die es ermöglichen bei gleichem Energieverbrauch eine Luminanzsteigerung von 125% zu erreichen. Beziehungsweise: Absens jetzt in Shenzhen vorgestellten neuen Module A1099/A1699 (Nachfolger der A1088/A1688) benötigen weniger Strom bei gleicher gewünschter Helligkeit. Damit dürfte Absen für seine Media Owner-Kunden weiterhin als innovativer Supplier gefragt sein.

Generell ist Absen offenbar an Verbesserungen auf allen Feldern interessiert , was sich auch an Qualitätsverbesserungen und an einem stetig steigenden Personalstand ablesen lässt: Nach mehr als 15 Jahren hat Absen im Jahr 2017 weltweit etwa 1.000 Mitarbeiter.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.