Außenwerbung Deutschland

Umsätze mit Out-of-Home besser als gedacht

- Im Jahr 2017 hat die Werbegattung Out-of-Home einschließlich DooH hierzulande noch stärker zulegen können. Das zeigen neue Daten von Nielsen. von Thomas Kletschke

DooH geht durch die Decke – Station Video Screens von Ströer in Berlin (Foto: Ströer)

DooH geht durch die Decke – Station Video Screens von Ströer in Berlin (Foto: Ströer)

Im Januar gab es schon starke Zuwächse bei der Außenwerbung in Deutschland zu vermelden. Damals wurde bekannt, dass OoH die Grenze von 2 Milliarden Euro Bruttoumsatz geknackt hat. Doch damit nicht genug: Der finale Nielsen-Bericht für das Werbejahr 2017 korrigiert die Bruttospendings für Out-of-Home jetzt noch weiter nach oben und weist die Aussenwerbung erstmals als stärkste Wachstumskraft im Gesamtmarkt aus.

Vor wenigen Tagen hat die Nielsen Company (Germany) GmbH zu ihrem Werbetrend für das Jahr 2017 das übliche „Backdata“ verschickt. Und das hatte eine Überraschung parat: Im Vergleich zum Mitte Januar von Nielsen veröffentlichten Werbetrend 2017 kommen bei Out-of-Home mit den final ermittelten Zahlen noch einmal mehr als 100 Millionen Euro Bruttospendings hinzu. Dieses weitere Plus ergibt sich aus Umsatz-Nachmeldungen.

Das Gesamtvolumen 2017 summiert sich für OoH damit auf 2,23 Milliarden Euro, gegenüber 2016 ein Zuwachs von 12,4% (bisher 7%) beziehungsweise rund 245 Millionen Euro Plus (bisher: 139 Mio. Euro). Der Marktanteil der Außenwerbung liegt damit bereits jetzt bei genau 7% (bisher: 6,7 %).

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