Digital Signage

Herausforderung Digital Signage Showroom – Wunsch trifft auf Wirklichkeit

- Es ist der größte Wunsch jedes Hardwareherstellers und vieler Integratoren: Der perfekte Showroom. In den frühen Zeiten von Digital Signage reichte es mit dem 32“ oder 40“ Display im Kombi durchs Land zu fahren. Flachbildschirme waren ein Novum – das reichte fürs Storytelling. von Florian Rotberg

Showroom Opening (Foto: invidis)

Showroom Opening (Foto: invidis)

Heute liegt das digitale Glück nicht mehr im Kofferraum – es passt oftmals nicht mal in einen ausgewachsenen Transporter. Fine Pixel Pitch LED oder komplexe 360 Customer Experiences sind äußerst immobil. Was liegt also näher als ein eigener Showroom für Partner und Kunden. Und hier trifft jetzt Wunsch auf brutale Wirklichkeit.

Wie sehen erfolgreiche Showroomkonzepte aus, wie erzielen Betreiber eine ausreichende Besucherfrequenz und wird es sich je rechnen? Einfache Antworten auf die Fragen gibt es leider nicht. Für Hardware-Hersteller stellt sich die Frage in der Regel nicht. Nur: Kann ich es mir leisten keinen Showroom zu betreiben? Partner kommen sicherlich den Showroom besuchen, manchmal auch mit Kunden.

Für System-Integratoren ist die Fragestellung komplexer: Setzen sich potentielle Kunden wirklich ins Auto, Bahn oder Flugzeug um einen Showroom zu besichtigen oder erwarten Kunden nicht vielmehr eine Technikdemo oder sogar einen Shoot-out in den eigenen Hallen? Die Bereitschaft einen Showroom zu besuchen steigt je komplexer die Lösung und aufwändiger das Setup ist. Eine direkte Korrelation von Investition und Besucherfrequenz ist offenkundig.

Großstadt vs Provinz? Einen Unternehmenssitz jenseits der großen Ballungsräume hat sicher seine Vorteile – günstigere Mieten, mehr Platz und treue Mitarbeiter. Showrooms weitab der Metropolen sind aber leider auch weitab der Kunden. Deshalb müssen sie spektakulärer sein um eine lange Anreise zu rechtfertigen.

Zum Scheitern verurteilt sind eigentlich Showroom-Konzepte wie von Kommatec in der Hamburger Speicherstadt. Wie kann ein Software-Anbieter spannend genug sein um Kunden anzuziehen? Doch die Hamburger beweisen seit Jahren wie man erfolgreich ein Showroom mit interessierten Besuchern füllt. Nicht nur durch Kooperationen mit Displayanbietern (früher LG, jetzt NEC), sondern durch Events für Agenturen, Studenten und potentiellen Kunden.

In jedem Fall brauchen Showrooms auch kompetente Mitarbeiter vor Ort. Diese Woche haben wir Termine in weiteren Showrooms – wir lassen uns überraschen was uns erwartet.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.