Digital Signage Trends

10 Dinge die in 10 Jahren verschwinden

- Die Nutzung und Akzeptanz von Digital Signage und andere digitale Touch Points sind vielen Trends unterworfen. Welchen Einfluss haben Consumer Trends und präferierte Technologien auf das Konsumentenverhalten? von Florian Rotberg

10 Dinge die in 10 Jahren verschwinden (Foto: RD)

10 Dinge die in 10 Jahren verschwinden (Foto: RD)

10 Services und User Interfaces die bald verschwinden und welchen Einfluss haben die verflossenen Dinge auf die Nutzung von Digital Signage? Der Distributor RS hat dazu diese Woche eine Top-10-Liste veröffentlich. Ein invidis-Look auf das Ranking.

Die einzige Konstante ist der Wandel. Und dieser schreitet im digitalen Zeitalter rasant voran. Bis 2020 wird ein zusätzliches volkswirtschaftliches Wachstum von 153 Milliarden Euro durch IoT erwartet. Im Zuge dessen wird viele Geräte und Abläufe in den nächsten 10 Jahren das Aus ereilen. Digitale und smarte Alltagshelfer werden entwickelt, die das Leben vereinfachen und beschleunigen.

10 Dinge, die in 10 Jahren verschwinden

Folgend 10 Dinge, die es mit aller Wahrscheinlichkeit in 10 Jahren aufgrund der Digitalisierung nicht mehr beziehungsweise in deutlich geringerem Ausmaß geben wird.

Fernbedienung – wahrlich kein Verlust für Digital Signage. Eine App auf dem Mobiltelefon oder direkten Zugriff auf die Hardware über den integrierten Mediaplayer sind dann hoffentlich völlig ausreichend.

Bargeld – digitale Paymentlösungen werden auch die Identifizierung im Handel, am digitalen Plakat oder im öffentlichen Raum vereinfachen. Ob mit oder ohne Transaktion, eine Personalisierung der one2many Kommunikation wird den ROI bei Digital Signage spürbar erhöhen.

Schlüssel – eine physikalische Sicherung von Digital Signage wird wohl auch 2028 im öffentlichen Bereich fallweise notwendig sein. Und diese am besten ganz undigital mit einem mechanischen Schloss.

Passwörter – wer wartet nicht auf den Moment endlich alle Passwörter durch Fingerabdruck, Stimm-, Iris- oder Gesichtserkennung zu ersetzen. Der Facebook Login ist nicht die sicherste Plattform – das haben viele in den letzten Monaten gelernt.

Kreide und Tafel – aber natürlich! Ob Smart Board, Touchscreen oder Flip – digital muss es sein. Die grundschulpflichtigen Kinder des Autors können sich Tafel und Kreide schon gar nicht mehr vorstellen. Wie ihr hattet kein WLAN in der Schule?

Fahrkartenautomaten – nicht nur FKAs werden mittelfristig verschwinden, selbst dem Geldautomaten geht es an den Kragen. Die Vandalismus-sichere Hardware und die extrem hohen Betriebskosten lassen heute schon viele Fahrkarten- und Geldautomatenstandorte nicht mehr profitabel betreiben. Das Mobiltelefon wird übernehmen.

Papier-Dokumente – wir werden sie nicht vermissen. Doch der Impact auf die Digital Signage Industrie ist heute schon nur noch minimal. Außer ein paar Belege für das Finanzamt heute ist fast alles in der Branche digital.

Ladegeräte – fürs Telefon werden wir darauf verzichten können. Displays, LED und auch PCs werden auch in 10 Jahren nicht ohne Netzteile laufen. Auch wenn die Vorstellung nett ist, das neue 100“ Display auf die Ladeschale zu setzen um dann autark zu laufen …

Klassische Taxis / autonome Vehikel – vielleicht ist hier ein kurzer Blick auf die Technologie gestattet. Autonome Vehikel benötigen Sensoren und Künstliche Intelligenz. Beides hat großen Einfluss auf Digital Signage und digital Touch Points. Der selbstlernende Content bleibt aber wahrscheinlich eine Vision.

Lichtschalter und Heizungsregler – Digital Signage wird sich auch mit dem Smart Building verbinden. Sowohl als Anzeige und Steuerung aber vielmehr auch für ganzheitliche Experiences. LED-Licht, Fensterverdunklung oder die Klimaanlage. Alles wird zentral gesteuert und gemessen.

10 Dinge die in 10 Jahren verschwinden – Digital Signage bzw digitale Touchpoints werden auch in 10 Jahren noch im öffentlich-zugänglichen Raum Nutzen und Unterhaltung schaffen. Ob als LCD, OLED oder LED werden wir sehen.

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