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Digital Signage Screens

JDI bringt Mirror Displays das Sprechen bei

Hersteller Japan Display Inc. hat zwei neue Mirror Displays angekündigt. Während die eine Lösung eine für 2019 angekündigte intelligente Spiegel-Tür ist, handelt es sich beim zweiten Projekt um einen kleineren IoT-Mirror Screen. Beide arbeiten mit AI-basierter Sprachsteuerung.
Der Mirror Screen wird via Künstlicher Intelligenz um zahlreiche potenzielle Funktionen erweitert (Foto: JDI)
Der Mirror Screen wird via Künstlicher Intelligenz um zahlreiche potenzielle Funktionen erweitert (Foto: JDI)

Wohl bis zum zweiten Quartal 2019 ist mit der ersten nun vorgestellten Lösung zu rechnen. Diese soll laut JDI im Fiskaljahr 2019 auf den Markt kommen. Die Geschäftsjahre bei dem Unternehmen laufen jeweils von Ende März des Vorjahres bis Ende März des Kalenderjahres. Damit läge der Launch im Zeitraum bis Ende März 2019.

Angekündigt ist eine IoT-Spiegel-Tür, bei der ein Mirror Screen über die gesamte Länge installiert ist. Das Produkt wird gemeinsam mit dem Partner Kamiya Corporation auf den Markt gebracht, teilte JDI mit. Diese Lösung lässt sich für interaktive digitale Umkleidekabinen nutzen. Zudem sind weitere Anwendungen denkbar, etwa in der Luxus-Hotellerie.

Die Mirror Screen-Tür bezeichnen die beiden Partner als „Full Height Milaos“. Auf der einen Seite ist das Spiegel-Display verbaut, auf der Rückseite soll ein Bezug aus luxuriösem Leder appliziert werden.

JDI arbeitet auch an einer kleineren Spiegel-Display-Lösung (Fotos: JDI)
JDI arbeitet auch an einer kleineren Spiegel-Display-Lösung (Fotos: JDI)

Der große IoT-Screen kann ganz oder in Teilen Anwendungen wie Wetter, eingehende E-Mails, Zeitpläne oder andere Inhalte anzeigen, die per Sprachbefehl angefordert werden. Darüber hinaus ermöglicht eine integrierte Kamera eine Funktion namens „Okle-Kagami“. Damit ist die um einige Sekunden verzögerte Anzeige gemeint – was etwa bei interaktiven Umkleidekabinen interessant ist, um dem Nutzer die eigene Rückansicht zu zeigen. Foto- und Selfie-Funktionen sowie der mögliche Versand via Smartphone sind geplant.

Weitere AI-basierte Funktionen lassen sich ebenfalls umsetzen. Denkbar wäre also neben der Spracheingabe auch eine Ausgabe von gesprochenen Informationen. Damit setzt der Hersteller auf den beginnenden Trend, Spracheingabe als interaktive Kommunikationsmöglichkeit zu nutzen, der durch die Alexas und Siris dieser Welt losgetreten wurde. Künftig dürften Kunden eine Spracheingabe erwarten – so wie sich das Swipen auf einem Display schnell als erwartete Interaktionsmöglichkeit durchgesetzt hat.

Einen weiteren, kleineren Screen mit vergleichbaren Funktionen hat der Hersteller zeitgleich angekündigt. Auch hier wird Spracheingabe über Künstliche Intelligenz genutzt. Dieser Screen ist den Beschreibungen zufolge offenbar für vertikale Anwendungen in Privathaushalten angedacht; er ließe sich aber natürlich auch in Business-Anwendungen nutzen.

Mit den beiden IoT-Lösungen bereitet sich JDI auf den Start der für das Internet of Things wichtigen 5G-Netze vor.

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