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Start für Digital Signage - Global CEO von Samsung SDS besucht Köln Messe

Nachdem Samsung SDS für die Kölner Messe das Digital Signage-System umgesetzt hat, gab es hohen Besuch aus Südkorea. Der Vorstand war zu Besuch. Zudem gibt es weitere Details zu dem Projekt.
Rundgang der Köln Messe Geschäftsführung mit Samsung SDS anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Digital Signage Systems; ebenfalls vor Ort Won Pyo Hong (Global CEO Samsung SDS) (Foto: Köln Messe)
Rundgang der Köln Messe Geschäftsführung mit Samsung SDS anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Digital Signage Systems; ebenfalls vor Ort Won Pyo Hong (Global CEO Samsung SDS) (Foto: Köln Messe)

Wie in diesem Monat an dieser Stelle berichtet, hatte der konzerneigene koreanische IT, Retail Tech- und Digital Signage-Integrator die heiß-umkämpfte Ausschreibung der Messe Köln gewonnen.

Das neue Digital Signage ist Teil des Investitionsprogramms „Koelnmesse 3.0“. Es steht für die bis zum Jahr 2030 geplante Modernisierung der Messe, insbesondere der Südhallen, die Verbesserung der Verkehrs- und Parkraumsituation und attraktivere Hallen. Der Plan mit einem Gesamtvolumen von mehr als 600 Millionen Euro beinhaltet die neue Halle 1plus, die mit einer Fläche von bis zu 10.000 m² sowohl als reine Kongresshalle wie als Ausstellungshalle zu nutzen sein wird.

Rundgang der Köln Messe Geschäftsführung mit Samsung SDS anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Digital Signage Systems; ebenfalls vor Ort Won Pyo Hong (Global CEO Samsung SDS) (Foto: Köln Messe)
Rundgang der Köln Messe Geschäftsführung mit Samsung SDS anlässlich der Inbetriebnahme des neuen Digital Signage Systems; ebenfalls vor Ort Won Pyo Hong (Global CEO Samsung SDS) (Foto: Köln Messe)

Das Projekt ist offenbar auch bei Samsung SDS hoch aufgehängt: Dr. Won Pyo Hong, Global CEO von Samsung SDS, kam mit weiteren Top-Managern aus Korea nach Köln, um sich von der Qualität des neuen Digital Signage-Systems der Koelnmesse zu überzeugen. Insgesamt wurden alleine im Kölner Nordgelände 49 Displays unterschiedlichen Formats installiert, um die Besucher mit allen Informationen zu laufenden Events zu versorgen. Das Informationssystem vereint Wegeführung, Infotainment und Werbung und wird um mobile Stelen ergänzt.

Situationsgenau und flexibel werden Aussteller und Besucher nun über das Gelände geführt und gelangen so schnell an ihr Ziel. Hinzu kommen Veranstaltungshinweise, Wetter-, Verkehr- und Bahnauskunft, Animationen, Hallenpläne und vieles. Zudem werden die insgesamt über 200 m² Digitalflächen im Nordgelände als attraktive Werbeträger vermarktet. Die hochauflösenden Spots im Nordgelände bieten den Ausstellern neue Möglichkeiten, Besucher mit innovativen Werbebotschaften auf Messestand und Produkte aufmerksam zu machen: im Eingangsbereich zum Gelände, im Boulevard oder an den Hallenzugängen.

Südeingang der Koelnmesse (Foto: Koelnmesse)
Südeingang der Koelnmesse (Foto: Koelnmesse)

Gesteuert werden die Flächen und Stelen durch eine intelligente und benutzerfreundliche Softwarelösung, die Algorithmus-basierte Wegeführung mit Besucherinformationen sowie Werbung auf einer Displayfläche nach zuvor definierten Regeln kombiniert. So ist es möglich, diese unterschiedlichen Informationen sowohl gleichzeitig als auch in Abfolge auf einer Displayfläche darzustellen.

Die Zusammenarbeit zwischen der Koelnmesse und Samsung SDS läuft seit März 2018, wobei Samsung die Koelnmesse als Exklusiv-Partner für die Entwicklung von messerelevanten Systemen ausgewählt hat. Neben regelmäßigen Innovations-Workshops und einer Bedarfs- und Anforderungsstudie zu den Bedürfnissen der Koelnmesse und ihrer Kunden fokussierten sich die Teams in Deutschland und Korea zunächst auf die Installation der interaktiven Wegeführung, die auf unterschiedliche Veranstaltungsformate zugeschnitten wurde: von Messen über Kongresse bis hin zu Special Events. In den kommenden Monaten folgen nun die Weiterentwicklung der Software und die Ausstattung des gesamten Messegeländes mit Digital Signage-Flächen und Stelen. Weitere Produkte werden folgen, denn für die Koelnmesse hat die digitale Transformation als Basis neuer Geschäftsmodelle höchste Priorität: Bis 2022 wird sie über 50 Millionen Euro in die Digitalisierung investieren.