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Retail

Die richtige Displayposition auf der Verkaufsfläche

Macau | Eines der größten Herausforderung im Einzelhandel sind die richtigen Positionen für Displays und andere digitale Touchpoints auf der Verkaufsfläche. Stores unterscheiden sich im Layout, in Besucherströmen und zusätzlich sich auch noch individuelle Customer Journeys zu berücksichtigen. Miss Sixty hat das erstaunlich gut gelöst.
Miss Sixty zeigt wo Displays wirken (Foto: invidis)
Miss Sixty zeigt wo Displays wirken (Foto: invidis)

Wir haben wahrlich nicht erwartet im Shopping Center des Venetian Macao ein Vorbild für fast perfekte Digital Signage Positionen auf der Retailfläche vorzufinden. Und das auch noch bei Miss Sixty, einem italienischen Fashionlabel mit Premium-Pricing. Die Italiener sind für uns eine der invidis Entdeckungen des Jahres – innovatives Retaildesign mit gut gemachten Digital Signage Installationen.

In ganzer Breite - Miss Sixty zeigt wo Displays wirken (Foto: invidis)
In ganzer Breite – Miss Sixty zeigt wo Displays wirken (Foto: invidis)

Darum gefällt uns Miss Sixt in Macao so gut

Der Store in der chinesischen Glücksspielmetropole Macau überzeugt mit gut gewählten Digital Signage Positionen, ohne den Store zu dominieren. Digital Signage verändert sich zunehmend von der omnipräsenten Videowall hin zu wertschöpfenden Touchpoints entlang der Customer Journeys. So wurde die LED-Wand im Schaufenster bewusst auf die Hauptlaufrichtung vor dem Store ausgerichtet. Durch die angewinkelte Position entsteht eine digitale Leinwand die Passanten in den Store hineinzieht und noch Platz für ein Mannequin lassen. Gleichzeitig bleibt ausreichend Fensterfläche um in den Store hineinzuschauen. Komplette digitale Schaufenster ohne Einblick wie Hollister sie über Jahre zum Markenzeichen entwickelt hat, passen nicht mehr in die Zeit.

invidis special: Digital Signage in Hongkong und Macau
invidis special: Digital Signage in Hongkong und Macau

Auf der Verkaufsfläche setzt Miss Sixty Digital Signage nur sehr punktuell ein. Doch die Screens sind groß genug und in der Position gut ausgerichtet, dass auch Passanten entgegen der Hauptlaufrichtung angesprochen werden.  Besonders gut ist die optisch leichte Integration in den Verkaufsraum. Anstelle von dominanten Stelen entschied man sich für einfache, den Blick nicht zu sehr störende Stangen.

Verkaufsflächen gehorchen dem Zonen-Prinzip

Die drei Screens markieren auch den gewünschten Journey durch den Store und ziehen die Kunden in die Tiefe des Stores. Auch der Content passt zur Gesamtstory – die aktuelle Kollektion wird etappenweise von Screen zu Screen präsentiert mit Fokus auf Design und Fitting (Schnitt).

Auch wenn der von uns besuchte Store recht klein war, zeigt Miss Sixty wie man Digital Signage richtig positioniert und Geschichten erzählt.

Auch von der andere Laufrichtung funktioniert das Konzept - Miss Sixty zeigt wo Displays wirken (Foto: invidis)
Auch von der andere Laufrichtung funktioniert das Konzept – Miss Sixty zeigt wo Displays wirken (Foto: invidis)