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DooH Branche

New York City mag keine schwimmenden Screens

Die Stadt New York und das Unternehmen Ballyhoo befinden sich in einem Streit. Frage: Darf das Unternehmen auf Schiffen auf dem Hudson River mit großen Screens werben? – Nun soll der Gouverneur das letzte Wort haben.
Schwimmender Screen von Ballyhoo Media auf dem Hudson (Foto: Ballyhoo Media)
Schwimmender Screen von Ballyhoo Media auf dem Hudson (Foto: Ballyhoo Media)

Mit salzwassergeschützten großen LED Screens auf Schiffen hat sich Ballyhoo Media in den USA einen eigenen Markt geschaffen: Zunächst in Gewässern vor Miami und seit einiger Zeit auch auf dem Hudson River, in Nähe zu New Jersey und New York City.

Doch in Big Apple mag man das Geschäftsmodell, auf einer Wasserstraße vor Ort mit Digitaler Außenwerbung zu werben, offenbar nicht besonders.

Seit einiger Zeit streiten die Stadt New York City und der Betreiber. Eine aktuelle Gesetzesvorlage sieht vor, solche Werbungen nur dann zu tolerieren, wenn sich die schwimmenden Screens mindestens 400 m von der Landgrenze entfernt bewegen.

Zuwiderhandlungen will New York mit Strafen von 1.000 US-Dollar (erstmaliges Bußgeld) beziehungsweise 5.000 Dollar (Wiederholungsfall) ahnden. Gouverneur Andrew Cuomo muss diese Gesetzesvorlage allerdings noch unterzeichnen.

Ballyhoo Media hofft, dass die Verordnung in letzter Sekunde gestoppt werden kann.

Laut einem Bericht des „Brooklyn Eagle“ kann es für Ballyhoo Media teuer werden. Die Rede ist von einem Rechtsstreit, bei dem New York bis zu 100.000 US-Dollar von dem Unternehmen fordert, so das Medium an dieser Stelle.

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