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Wien begrünt Dächer der Wartehäuschen

In einem Pilotprojekt testen die Stadt Wien und Außenwerber Gewista begrünte Wartehäuschen.
Wien testet nun 1 Jahr lang begrünte Wartehäuschen (Foto: Stadt Wien/ PID / Christian Fürthner)
Wien testet nun 1 Jahr lang begrünte Wartehäuschen (Foto: Stadt Wien/ PID / Christian Fürthner)

Nachdem die Klimadebatte weltweit in diesem Jahr an Fahrt aufgenommen hat, wird lokal über ausgleichende Lösungen nachgedacht. Ein aktuelles Beispiel aus den Niederlanden: Utrecht rüstet 316 Wartehäuschen so um, dass sie als begrünte Oase für Bienen sowie als Regenwasserspeicher einen weitere Zweck erfüllen.

Nun wird in Österreich ein weiteres grünes Außenwerbe-Pilotprojekt gestartet. Partner sind die Stadt Wien und der zu JCDecaux gehörende Außenwerber Gewista. Gemeinsam wurde ein System entwickelt und umgesetzt, das mit schnellwüchsigen Pflanzen ein dichtes Blätterdach bildet.

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Damit wird das Wartehäuschen beschattet und die Umgebungstemperatur gesenkt. Zudem ist die Begrünung eine optische Aufwertung für die Umgebung. Die ersten 5 Prototypen befinden sich bei der Straßenbahnhaltestelle der Linie 1 am Franz Josefs Kai, dem Julius-Raab-Platz gegenüber der Urania, am Parkring 12 A, der Vorgartenstraße bei der U-Bahn-Station-Krieau und am Universitätsring / Ecke Stadiongasse.

Das Pilotprojekt wird ein Jahr lang evaluiert. Es ist ein weiteres Public Value Projekt – neben Defis und dem Gratisleihradsystem City Bike Wien – an dem die Gewista maßgeblich beteiligt ist.

Das Aufmacherbild zeigt, v.l.n.r: Franz Solta, Geschäftsführer der Gewista, Joachim Chen, Dienststellenleiter-Stv. der MA 42, StRin Ulli Sima und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer beim begrünten Wartehäuschen am Franz Josefs Kai.