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DooH

Rettet die Bienen – mit DooH

Die Stadt Utrecht setzt nun auf 316 "grüne" Fahrgasthäuschen: Neben energieeffizienter Technologie wie LED sorgen begrünte Dächer für verminderte Feinstaubbelastung und dienen Bienen als Nahrungsquelle.
Honigbiene, Symbolbild (Foto: Pixabay / Capri23auto)
Honigbiene, Symbolbild (Foto: Pixabay / Capri23auto)

In der niederländischen Stadt Utrecht setzt man auf mehr Biodiversität. Dabei setzt man auch in der Digitalen Außenwerbung auf ökologischere Ansätze, wie der britische Independent an dieser Stelle berichtet.

Der Zeitung zufolge wurden nun 316 Wartehäuschen mit LED-hinterleuchteten Werbeträgern ebenso ausgestattet wie Bänken aus Holz. Wichtiger noch: Auf den Dächern der Wartehäuschen wurden Pflanzen ausgesät, damit Hummeln und Bienen hier eine Nahrungsquelle finden. Die Pflanzen helfen zudem, dass Regenwasser gespeichert wird und Feinstäube gebunden werden. Genutzt werden Dickblattgewächse der Pflanzengattung Sedum. Diese sind genügsam, hitzebeständig und ihr Nektar ist zumeist leicht zugänglich.

Bei der Wartung der Werbeträger kommen Eletrofahrzeuge zum Einsatz. Auch das städtische Busnetz soll auf E-Mobilität umgestellt werden. Bis Ende des Jahres 2019 sollen 55 Elektrobusse an den Start gehen. Bis 2028 will man dem Bericht zufolge ein „komplett sauberes öffentliches Nahverkehrssystem in der Stadt“ implementieren. Bedeutet auch, dass der benötigte Strom für die Fahrzeuge dann komplett aus Windkraftanlagen stammen wird.

In Utrecht halten RBL und Clear Channel öffentliche Werberechtskonzessionen; im Umland von Utrecht hat Exterion Media einen Vermarktungsvertrag geschlossen.

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Digital Signage Branche: Sustainable Screens in Transportation

Scharfer Mauerpfeffer ist eine der zahlreichen Pflanzen der Gattung Sedum, die oftmals eher unscheinbar daherkommen (Foto: Pixabay / 1195798)
Scharfer Mauerpfeffer ist eine der zahlreichen Pflanzen der Gattung Sedum, die oftmals eher unscheinbar daherkommen (Foto: Pixabay / 1195798)