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DooH Niederlande

Clear Channel und RBL stechen JCDecaux aus, erhalten Konzession in Utrecht

In der viertgrößten Stadt der Niederlande halten Clear Channel und RBL nun gemeinsam eine 15 Jahre laufende Außenwerbe-Konzession über 1.670 analoge und 60 digitale Werbeträger.
Panorama von Utrecht (Foto: Pixabay / 0805edwin)
Panorama von Utrecht (Foto: Pixabay / 0805edwin)

Das Nachsehen hat der weltgrößte Außenwerber JCDecaux, der in Utrecht sein drittes niederländisches DooH-Netz geplant hatte. Wie vor zwei Jahren an dieser Stelle berichtet, hatte JCDecaux im Jahr 2016 in Utrecht einen Piloten gestartet, um 84″ Screens auf städtischem Grund errichten zu können. Auf der Website der niederländischen Landesgesellschaft ist dieses Netzwerk noch als aktiv angegeben – JCDecaux war in Utrecht seit den späten 1980er Jahren Konzessionär.

Zumindest die Werbeanlagen auf städtischem Grund werden künftig gegen solche des Konsortiums Clear Channel und RBL ausgetauscht. Denn die Gemeinde Utrecht erteilt RBL und Clear Channel Nederland die Konzession für fast 700 Outdoor-Standorte. Die Konzession umfasst 1.670 analoge und 60 digitale Werbeträger, die installiert werden.

Die Konzession umfasst 479 CLPs, 200 freistehende Werbevitrinen (je 2 m²) und 10x digitale Billboards (6,5 m², Portrait-Format). Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Im Zentrum von Utrecht stehen zudem 20 freistehende, doppelseitige 75″ Screens 10x 75-Zöller mit Touch-Steuerung zur Verfügung. Diese digitalen Kioske zeigen eine digitale Karte, aktuelle Reiseinformationen und Infos zu Hotspots, Veranstaltungen und Aktivitäten in Utrecht an.

Media Owner Clear Channel konnte zuletzt in verschiedenen europäischen Märkten zulegen, zeigten die aktuellen Halbjahreszahlen. Partner RBL ist vor einiger Zeit nach Deutschland expandiert. Nachdem sich RBL bislang eher im grenznahen Bereich etabliert hatte, gewann das Unternehmen die Ausschreibung für Digitale Außenwerbung in Leipzig ab 2019. Über diese Vergabe ist Streit zwischen Wall (JCDecaux) und RBL entbrannt. Wie an dieser Stelle berichtet, lässt Wall die Vergabeentscheidung prüfen.

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