Retail

Microsoft schließt fast alle Stores

Microsoft wird so gut wie alle eigenen Stores schließen. Nur ausgewählte Flagshipstores wie in London bleiben erhalten. Der Software-Konzern versuchte seit 2009 den Erfolg der Apple-Stores zu kopieren. Ein Verlust für die Digital Signage Branche – Microsoft setzte auf großflächige Videowalls in seinen Stores.
Microsoft Flagship-Store in London (Foto: invidis)
Microsoft Flagship-Store in London (Foto: invidis)

Microsoft kündigte am Freitag mit der Schließung fast aller eigenen Stores eine strategische Änderung seines Retailgeschäfts an. Die Mitarbeiter der Stores werden in Zukunft Kunden von den Microsoft-Unternehmensstandorten aus betreuen und Verkauf, Schulung und Support online anbieten. Zur Zeit betreibt Microsoft über 100 eigene Stores in den USA, sieben in Kanada sowie einer in Sydney und London. In Deutschland gibt es keine eigenen Stores.

Das Unternehmen wird die verbleibenden Flagshipstores (Microsoft Experience Center) in London, NYC, Sydney und an den Campus-Standorten in Redmond neugestalten. Die Schließung der stationären Standorte von Microsoft Store wird zu einer Belastung vor Steuern in Höhe von ca. 450 Millionen US-Dollar führen, die im laufenden Quartal, das am 30. Juni 2020 endet, verbucht wird.

Retail: Microsoft Flagshipstore in London ausgezeichnet