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Ströer-Gründer übertragen Anteile in Stiftungen

Die beiden Hauptanteilseigner Udo Müller und Dirk Ströer bringen den Großteil ihrer Ströer-Unternehmensanteile in eine jeweilige Familienstiftung ein. Damit bleiben ca. 1/3 der Ströer Aktien langfristig in Familienhand der Gründer.
Zentrale von Ströer in Köln (Foto: Ströer)
Zentrale von Ströer in Köln (Foto: Ströer)

Letzte Woche hat die zuständige Stiftungsbehörde die Anerkennung für die Familienstiftungen der beiden Ströer-Gründerfamilien in Deutschland avisiert. Die Hauptanteilseigner der Ströer SE & Co. KGaA, Co-CEO und Gründer Udo Müller sowie Dirk Ströer, werden damit für den Großteil ihrer insgesamt rund 42 Prozent Kommanditaktien an der Ströer SE & Co. KGaA deutsche Stiftungs-Strukturen errichten. Sie sichern hierdurch für etwa 33,6 Prozent der Kommanditaktien die Stabilität im Aktionärskreis und schaffen für einen Erbfall die Voraussetzungen für einen reibungslosen Übergang der Kommanditaktien in die nächste Generation. Beide Hauptaktionäre setzen so ein gemeinsames und starkes Bekenntnis zum Familienunternehmen Ströer und unterstützen mit diesem Schritt die langfristige Strategie des erfolgreichen, gründergeführten Familienunternehmens.

„Bei allen Familienunternehmen ist Kontinuität beim Wechsel der Generationen eine zentrale Aufgabe der Familien und ein wesentlicher Faktor für die Stabilität des Unternehmens. Einige Fälle aus den vergangenen Jahren zeigen, wie wichtig es ist, diese Frage zum Schutze aller Gesellschafter, aller Familienangehöriger und des Unternehmens frühzeitig und weitsichtig zu lösen. Dirk Ströer und ich haben deshalb aus Verantwortung gegenüber dem Familienunternehmen Ströer und seinen Aktionären entschieden, den wesentlichen Anteil unserer Kommanditaktien in deutschen Familien-Stiftungs-Strukturen zu verfestigen. Dies wird nach meiner festen Überzeugung dem Unternehmen auch bei einem Generationswechsel Sicherheit und Stabilität geben, wovon alle Aktionäre profitieren werden“, sagt Udo Müller, Co-CEO und Gründer von Ströer.