Smart City

Intelligente Straßenlaternen für Wuppertal

Smarte Ausleuchtung, Messen von Temperatur und Lärm: In einem Pilotprojekt installieren die Wuppertaler Stadtwerke 224 Straßenlaternen, die mit Sensoren ausgestattet sind.
WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach (rechts) und Marcus Sohns, Mitglied der Geschäftsleitung von Engie Deutschland, mit einer LED-Straßenleuchte, die beim Pilotprojekt in Schöller-Dornap verwendet wird. (Foto: Stefan Tesche-Hasenbach)
WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach (rechts) und Marcus Sohns, Mitglied der Geschäftsleitung von Engie Deutschland, mit einer LED-Straßenleuchte, die beim Pilotprojekt in Schöller-Dornap verwendet wird. (Foto: Stefan Tesche-Hasenbach)

Wuppertal soll intelligenter werden: Die Stadt soll mit immer mehr Smart-City-Funktionen ausgestattet werden. Hierfür starteten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) gemeinsam mit dem Energieversorger Engie ein Pilotprojekt: Sie statteten 224 Straßenlaternen im Wuppertaler Ortsteil Schöller-Dornap mit Sensorik und einer digitalen Vernetzung aus. Letzteres geschieht über das Long Range Wide Area Network – dessen Sender verfügen über eine hohe Reichweite und sollen gleichzeitig besonders energieeffizient arbeiten. Auf diese Weise lassen sich die Lampen steuern, um zum Beispiel Gefahrenzonen besser auszuleuchten oder Strom durch intelligent gesteuertes Licht zu sparen.

Daten sammeln ist auch möglich

Die in den Laternen verbaute Sensorik kann auch noch mehr Daten liefern, zum Beispiel zu Temperatur, Luftgewinnung oder die Lärmbelastung. Das eingesetzte Sendenetzwerk kann diese Daten an eine Zentrale oder auch an andere Straßenlaternen schicken. In Schöller-Dornap wollen WSW und Stadt weitere Erkenntnisse zum Einsatz der Technik sammeln, die sich dann auch an anderen Stellen nutzen lassen. Rund 31.000 Straßenlaternen gibt es in Wuppertal – laut den Stadtwerken ideale Standorte für Messsensoren und Sendeeinrichtungen.

Markus Hilkenbach von den Wuppertaler Stadtwerken (links) und Marcus Sohns von Engie stellen das digitale Pilotprojekt in Schöller-Dornap vor. (Foto: Stefan Tesche-Hasenbach)
Markus Hilkenbach von den Wuppertaler Stadtwerken (links) und Marcus Sohns von Engie stellen das digitale Pilotprojekt in Schöller-Dornap vor. (Foto: Stefan Tesche-Hasenbach)

Mit Projekten wie diesen wollen die Wuppertaler Stadtwerke die Stadt als Smart City voranbringen. „Mit digitalen Lösungen werden wir in allen unseren Geschäftsfeldern effizienter, leistungsfähiger und dadurch auch kunden- und bürgerfreundlicher“, erläutert Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach. „Wir sehen uns nicht nur als Versorger und Betreiber des Nahverkehrs in Wuppertal, sondern als digitalen Infrastrukturdienstleister.“

„Als langjähriger Partner der WSW freuen wir uns, dass wir in Wuppertal mit dem gemeinsamen Reallabor einen Schritt Richtung Zukunft machen“, kommentiert Marcus Sohns, Ressortleiter Strategische Kooperationen bei Engie Deutschland, die Kooperation. „Wir werden zusammen daran arbeiten, über smarte Beleuchtung und sensorbasierte Technologien neue Lösungen zu finden, um die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.“

Smart City: Analytics für die ewige Stadt | invidis

Smart City: Studie sagt starkes Umsatzplus voraus | invidis