KI-Kunst

LED-Würfel zeigt historische TV-Werbung

Der LED-Würfel "Denominator" des Schweizers Urs Fischer zeigte in einer New Yorker Ausstellung die Geschichte der Fernsehwerbung: Das KI-Kunstwerk lief auf Displays von SNA und Digital Signage-Diensten von Sedna.
Der LED-Würfel Denominator im New Yorker Gagosian (Foto: Urs Fischer/ Tom Powell Imaging)

Fernsehwerbung im Laufe der Zeit – das ist Thema des LED-Würfels „The Denominator“. Die Skulptur war als Teil der Ausstellung des Schweizer Künstlers Urs Fischer in der New Yorker Gallerie Gagosian zu sehen. Werbespots aus der ganzen Welt von Beginn des Mediums sind auf dem fünfseitigen Würfel zu sehen. Die LED-Module stammen dabei aus der Bold-Interior-Linie von SNA-Displays mit einem Pixelabstand von 2,5 Millimetern.

KI-Technologie teilt die Werbespots in einzelne Fragmente und ordnet sie thematisch an. Der Würfel spielt sie in Sequenzen aus, die sich überschneiden und stetig ändern. Der Künstler wählte für The Denominator die Digital Signage-Dienste des Berliner Unternehmens Sedna, das für großflächige Installationen mit anspruchsvollem Content bekannt ist. Der Mediaplayer Media Engine SE treibt die rund 10,4 Millionen Pixel des Würfels an. Das CMS Creator spielt den Content aus; der Player Platinum sorgt in Kombination mit den beiden 4Kp60-Frame-locked-Ausgängen des Mediaplayers für einen synchronisierten Playout.

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Die Installationsdienste leistete das Unternehmen Digital Dreams. Die einzelnen Module sind an einem freistehenden Stahlrahmen befestigt, sodass sich eine Seitenlänge von 3,6 Metern ergab. Auch die Oberseite des Würfels wurde mit Screens verkleidet.

Für die Installateure brachten die Vorstellungen des Künstlers einige Herausforderungen mit sich, wie Jason Helton, Executive Vice President bei SNA Displays, erläutert: „Die Abmessungen der freistehenden Stahlkonstruktion von Denominator waren von entscheidender Bedeutung. Der Künstler wollte, dass der Würfel einige Zentimeter über dem Boden ’schwebt‘. Eine weitere interessante Herausforderung bestand darin, das Untergestell für die Oberseite des Würfels auf die Rückseite zu legen – eine Premiere für die Design- und Installationsteams.“