NBA

Three-Sixty-LED-Dunk bei den Utah Jazz

Trapezdisplays für einen 360-Grad-LED-Screen: Die Revel Media Group und Absen versahen die Arena der Utah Jazz mit einem eindrucksvollen Center-Display. Dazu wurden LED-Ribbons und kleinere Displays am Spielfeldrand installiert.
Das neue Display der Utah Jazz (Foto: Absen)
Das neue Display der Utah Jazz (Foto: Absen)

LED-Hersteller Absen und sein in Utah ansässiger langjähriger Partner, die Revel Media Group, haben im Vorfeld der NBA-Saison 2022/2023 die Vivint Arena in Salt Lake City digital aufgerüstet – Heimat des Basketball-Teams der Utah Jazz.

Die Installation umfasst mehrere LED-Bänder sowie das in der Mitte hängende Display – bestehend aus den Seitenlinien- und Grundlinienscreens, trapezförmigen Displays für die Ecken  und den Unterbaudisplays – sowie die Zusatztafeln am Spielfeldrand.

Installation der zentralen Screens (Foto: Absen)
Installation der zentralen Screens (Foto: Absen)

Die Revel Media Group, die 2010 von Brian Fitzpatrick und Matt Dopp gegründet wurde, schloss die Installation, die mehr als 70 Millionen Pixel umfasst, fristgerecht und innerhalb des Budgets ab.

Absen lieferte die LED-Produkte der Serie N4 Plus, die von der Revel Media Group für die gesamte Installation angepasst wurden. Kobe Xiao, Director of Sales Engineer, US Western Region, kommentiert : „Absen freut sich, an einer solch historischen Sportinstallation beteiligt zu sein, bei der Absen-Produkte das Spielerlebnis mit mehr Pixeln als in jedem anderen Stadion in den USA so sehr bereichern.“

Trapez-Screens für 360-Grad-Abdeckung

Blickfang im zentralen Display, das von der Decke hängt, sind die circa 12 mal 7 Meter großen Seitenliniendisplays, die von den Grundlinienscreens mit rund 7,6 mal 6 Metern. Besonders sind die Trapezscreens in den Ecken, die insgesamt auf 825 Quadratmeter kommen.

Die Ribbon-Displays bestehen aus insgesamt 1.733 Panels und wiesen eine Länge von rund 250 Metern auf.

Die Installation umfasste auch Ribbon-Displays und weitere Screens. (Foto: Absen)
Die Installation umfasste auch Ribbon-Displays und weitere Screens. (Foto: Absen)

Die NPlus LED-Displays weisen einen Pixelpitch von 4 Millimetern auf. Bei den kleineren Screens am Spielfeldrand kommen N4Plus-Module zum Einsatz, die mit einer Teife von 54 Millimetern ein elegantes Finish ermöglichen. Neben anderer Daten speichern diese Displays auch die Kalibrierungsdaten, die beim Austausch eines Moduls automatisch ausgelesen werden.

Was in Europa für Fußballstadien gilt, ist in den USA für andere Sportarten ebenso selbstverständlich: Die Spielstätten der NBA-Teams und anderer Sportarten werden immer digitaler. Derartige Aufrüstungen wird es weiterhin geben – und beim Neubau von Arenen – wie dem Intuit Dome der LA Clippers – kann man sich auf noch mehr LEDs einstellen.

Intuit Dome: LED-Ring für LA Clippers