Hackerkampagne

Lösegeldforderung über DooH

Windows-Fenster und Totenköpfe auf DooH-Screens, Ankündigung von Datenklau sowie eine Lösegeldforderung: In Island entpuppte sich ein Hackerangriff als eine Kampagne für eine Versicherungsgesellschaft.
Hacker-Kampagne von TM in Island (Foto: Billboard Buzz)
Hacker-Kampagne von TM in Island (Foto: Billboard Buzz)

Eis und Vulkane schützen nicht vor Hackern: Am Morgen des 31. Oktober waren auf DooH-Screens in Island Buchstabensalate und Windows-Fenster zu sehen, inklusive einem Totenkopf und der Information, dass jemand gehackt wurde. Außerdem seien Daten abgezogen, dafür werde Lösegeld verlangt. Insgesamt waren 15 Screens des Außenwerbers Billboard Buzz betroffen.

Wie sich herausstellte, handelte es sich aber nicht um einen Hackerangriff, sondern um eine DooH-Kampagne für die Versicherungsgesellschaft TM. Am Nachmittag desselben Tages löste sich auf den Boards das Rätsel, und der Name der Versicherung wurde sichtbar. Diese bietet eine Versicherung gegen Schäden durch Hackerangriffe an. Laut dem Außenwerber hatte es bis dahin schon zahlreiche Anrufe und E-Mails wegen des vermeintlichen Angriffs gegeben.

Daraus resultierten auch zahlreiche Berichterstattungen in isländischen Medien und im Netz – Sichtbarkeit hatte die Kampagne auf jeden Fall gebracht.

Die Versicherungsgesellschaft stellte auch ein Video der Kampagne auf Youtube.

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