Weihnachtsgeschäft

Retail investiert in Personal und Digital Signage

Auch wenn die Einzelhändler dieses Weihnachten wieder ohne Einschränkungen verkaufen dürfen, machen sie sich laut einer Sony-Studie Sorgen um den Konkurrenten Online-Handel. Viele sehen Investitionen in ihr Personal sowie in Digital Signage als wichtige Maßnahme.
Digital Signage ist für viele Einzelhändler in der Weihnachtszeit eine wichtige verkaufsfördernde Maßnahme. (Foto: Sony)
Digital Signage ist für viele Einzelhändler in der Weihnachtszeit eine wichtige verkaufsfördernde Maßnahme. (Foto: Sony)

Rund 80 Prozent von Deutschlands Einzelhändlern investieren für das Weihnachtsgeschäft in ihre Filialen. Das geht aus einer Studie hervor, für die Sony 750 Einzelhändler aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragen ließ. Als wichtigste Maßnahme zur Verkaufsförderung nennen sie die Schulung des Personals. An zweiter Stelle steht ein durchgängiges Digital Signage-Konzept. Jeder dritte Händler passt zudem seine Preise an, um mit dem Online-Handel mithalten zu können.

Details zur Umfrage

Die von Sony Professional Solutions Europe in Auftrag gegebene Umfrage wurde von Censuswide zwischen dem 1. und 7. November 2022 durchgeführt. Die Umfrage erfolgte unter 750 IT-Managern beziehungswiese Einkäufern in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Frankreich (jeweils 250 pro Land).

Auch 2023 planen die Geschäfte, in den stationären Handel zu investieren. 42 Prozent planen Ausgaben in nachhaltige Technologien, 38 Prozent in Digital Signage. Bei Einzelhändlern mit mehr als 100 Filialen ist die digitale Kommunikation für 45 Prozent eine wichtige Investition. „Das zeigt, dass Handelsunternehmen dieser Größenordnung auf einen effizienten und konsistenten Betriebsablauf und einen einheitlichen Markenauftritt angewiesen sind“, sagt Damien Weissenburger, Head of Professional Displays & Solutions Europe bei Sony.

Ein Grund für die geplanten Investitionen ist laut Sony die Konkurrenz E-Commerce. Onlineshops, die Preise unterbieten, sind laut Studie die größte Sorge der Einzelhändler während der Weihnachtszeit. Kurzfristige Investitionen in das Jahresendgeschäft nimmt aber nur knapp ein Drittel vor: Zum Befragungszeitpunkt Anfang November planten noch 30 Prozent konkrete Ausgaben.