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Miniatur Wunderland

Mit AR in die Klimakatastrophe

Gestiegene Meeresspiegel und Waldbrände: In Kooperation mit der Deutschen Telekom zeigte das Miniatur Wunderland per Augmented Reality, wie seine Exponate nach einer Erderwärmung aussehen müssten.
AR-Einblendung im Miniatur Wunderland in Hamburg (Foto: Deutsche Telekom)
AR-Einblendung im Miniatur Wunderland in Hamburg (Foto: Deutsche Telekom)

Eine Augmented-Reality-Installation im Miniatur Wunderland in Hamburg zeigte in Kooperation mit der Telekom, welche Auswirkung der Klimawandel auf Städte, Regionen und Menschen haben könnte. Auf Tablets, die auf die Szenen im Miniatur-Wunderland gerichtet waren und dessen Szenerie zeigten, konnten Besucher einen Regler bedienen und somit die Auswirkungen von einer Erderwärmung von 2 oder 5 Grad Celsius simulieren.

Damit erlebten sie scheinbar direkt am Exponat des Wunderlandes, wie Venedig in den Meeresfluten untergeht oder der Wald um Schloss Neuschwanstein vom Feuer verzehrt wird.

Die Installation lief bis zum 30. März und ist Teil einer größeren Kampagne, mit der die Telekom und das Miniatur Wunderland die Erderwärmung in den Fokus der Menschen bringen wollen. Unter anderem wurde im Wunderland ein Kampagnenfilm gedreht, in dessen Zentrum die AR-App steht.

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Die Deutsche Telekom hat die Kampagne in Zusammenarbeit mit führenden Kreativagenturen und Technologiepartnern realisiert: Grabarz & Partner stehen für die Konzeption und Kampagnenentwicklung, Curious Company konzipierte und entwickelte die AR-App, Tony Petersen Film produzierte den Film mit The Glue Society als führende Regie.

Kreislauffähige Netztechnik

Mit der Kampagne will die Telekom auch auf seine eigenen Klimaschutzbemühungen hinweisen: Bis Ende dieses Jahres wird das Unternehmen laut eigener Aussage im eigenen Betrieb klimaneutral sein. Bis 2040 soll die gesamte Wertschöpfungskette – inklusive Produktion und Nutzung durch die Kundschaft – klimaneutral gestaltet werden.

Hinzu kommt der Plan, bis 2030 eine fast vollständige Kreislauffähigkeit für Netztechnik und Geräte zu erreichen. Außerdem hat der Telekommunikationskonzern Grundsätze für eine „grüne KI“ definiert, um den potenziell hohen Ressourceneinsatz bei Künstlicher Intelligenz zu senken.