Die Oskar Killinger Stiftung und Wall starten ab dem 12. Januar 2026 eine bundesweite DooH-Kampagne zur Aufklärung über Epilepsie und den plötzlichen Epilepsietod, auch als SUDEP bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein seltenes, aber erhöhtes Sterberisiko für Menschen mit Epilepsie. Die Kampagne läuft auf digitalen Werbeflächen in mehreren deutschen Städten.
In Deutschland leben rund 800.000 Menschen mit Epilepsie. Menschen mit Epilepsie haben im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ein 3- bis 4-fach erhöhtes Risiko, plötzlich vorzeitig zu versterben. Die Kampagne zeigt Motive zu SUDEP-Risiken und Präventionsmöglichkeiten. Alle auf den Motiven abgebildeten Personen haben einen persönlichen oder beruflichen Bezug zu Epilepsie.
„Nur wenn über SUDEP aufgeklärt wird, kann man Todesfälle überhaupt verhindern“, sagt Angela Kaindl, Direktorin der Klinik für Neuropädiatrie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Ergänzend zur DooH-Kampagne startet am 24. Januar 2026 der Webcast Explain Epilepsy. Der Webcast behandelt Inhalte zu Epilepsie, Diagnostik, Therapieoptionen und Prävention. Milka Loff Fernandes moderiert die Sendungen. Die Inhalte richten sich an Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte.
Webcast Explain Epilepsy
„Aus zahlreichen Berichten von Familien wissen wir, dass die Aufklärung über SUDEP in der Versorgungspraxis nicht konsequent erfolgt“, sagt Iris-Maria Killinger, Gründerin der Oskar Killinger Stiftung.
Wall unterstützt die Kampagne mit digitalen Werbeflächen im öffentlichen Raum. Die Kampagne macht außerdem die Arbeit des internationalen Netzwerks Partners Against Mortality in Epilepsy sichtbar.

