Seit 1963 vertritt der FAW, der Fachverband Aussenwerbung, die OoH-Industrie in Deutschland. Seine rund 100 Mitgliedsunternehmen decken dabei mehr als 90 Prozent des gesamten Umsatzes der OoH-Branche ab. Nun gibt es eine Zäsur: Der Verband benennt sich um, und zwar in BAM, den Bundesverband Außenmedien.
Diesen Schritt begründet der Verband mit der Transformation der Gattung, die zurzeit stattfindet: von klassischen Plakatflächen hin zu digitalen, hochflexiblen und datengetriebenen Kommunikationsmedien im öffentlichen Raum. Die mittlerweile 10 Prozent Marktanteil im deutschen Werbemarkt zeigen es: Außenmedien haben sich, mit dem Wachstumstreiber DooH, zu einem modernen, hochaktuellen Medium entwickelt.
Politik in den Vordergrund
„Ernst Litfaß hat vor gut 170 Jahren die Außenwerbung erfunden – damals schon ein Informationsmedium im öffentlichen Raum. Heute entwickeln wir sie konsequent weiter“, kommentiert Alexander Stotz. „Werbefinanzierte Außenmedien sind glaubwürdig, innovativ und unverzichtbar. Sie zeigen Warnmeldungen, bieten Kunst und Kultur ebenso ein Forum wie sozialen Einrichtungen und NGOs. Sie sind eine Plattform sowohl für internationale und nationale als auch für regionale und lokale Werbungreibende, denn sie verbinden Sichtbarkeit mit den Möglichkeiten digitaler Kommunikation und werden so zum Leitmedium unserer Zeit.“
Die Aufgaben des Verbandes umfassen weiterhin das Gattungsmarketing, die Kommunikation im Werbemarkt, die Ermittlung von Media-Leistungswerten sowie die politische Interessenvertretung in Berlin. Gerade der letzte Punkt wurde 2024 noch einmal hervorgehoben, als der Verband seinen Sitz von Frankfurt in die Hauptstadt Berlin verlegt wurde. Die Branche rücke „bewusst näher an Politik, Institutionen und gesellschaftliche Diskurse“, wie der Verband beschreibt.
Im Zuge der Umbenennung wurde auch die Website des Verbands neu gestaltet. Hier geht es zur neuen Präsenz.
