Die globale OoH-Branche startet mit gestärktem Vertrauen, verbesserten Marktbedingungen und einer klareren strategischen Perspektive ins Jahr 2026. Das sagte Tom Goddard, Präsident der World Out of Home Organization (WOO), in einer Neujahrsbotschaft.
Demnach habe sich OoH in einem volatilen Werbeumfeld als widerstandsfähig erwiesen. Anzeichen deuteten auf eine Rückkehr zu langfristigem Markenaufbau, wachsendes Vertrauen in OoH sowie eine branchenweite technologische Konsolidierung hin, die Planung und Einkauf in größerem Maßstab erleichtere.
Als eine der zentralen Herausforderungen für 2026 nannte Tom Goddard, große Agenturnetzwerke davon zu überzeugen, Budgets von dominanten Online-Plattformen hin zu Medien mit nachweisbarer kreativer Wirkung und realer Reichweite zu verlagern.
„Machen wir 2026 zu einem Jahr, das es zu feiern gilt“, sagt der Präsident. „Alle Medien müssen in der Lage sein, nicht nur Wochen im Voraus zu planen, sondern Monate und Jahre. Gleiches gilt für Werbungtreibende, deren Planungshorizonte 2025 extrem kurzfristig wurden, da große wie kleine Unternehmen mit Volatilität und einer scheinbar endlosen Reihe negativer Überraschungen konfrontiert waren.
In diesem volatilen Umfeld habe OoH weltweit gut abgeschnitten, wie die Analyse der World Out of Home Organization zeige, und seine Position als bevorzugtes Medium von Kreativen weltweit weiter gefestigt. Eine der zentralen Aufgaben für 2026 werde es sein, die großen, zu Holdinggesellschaften gehörenden Mediaagenturen davon zu überzeugen, dass es sinnvollere Einsatzmöglichkeiten für ihre Budgets gibt, als diese dauerhaft in große Online-Plattformen zu lenken.



