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BenQ auf der ISE 2026

Pantone sichert Farbtreue

Barcelona | Zusammen mit Interactive, Immersive und IT fügt sich Digital Signage in die Gesamtstrategie bei BenQ ein - unter anderem mit der Pantone-zertifizierten SH-Reihe.
Display der SH04-Serie am BenQ-Stand (Foto: invidis)
Display der SH04-Serie am BenQ-Stand (Foto: invidis)

Auf der ISE in Barcelona war BenQ mit seinem gesamten Portfolio für den ProAV-Bereich vertreten, doch Digital Signage nahm eine Sonderrolle ein: Denn hier will der Hersteller sich neben interaktiven Displays und Projektoren ein weiteres ProAV-Standbein aufbauen.

Farbtreue Displays

Unter anderem wurde der Digital Signage-Bereich mit der 75-Zoll-Version der Pro SH04-Serie inszeniert. Das Besondere: Die Reihe verfügt über Pantone-Zertifizierungen für eine möglichst genaue Farbwiedergabe. Neben Pantone Validated gibt es obendrauf noch Pantone Skintone Validated, die eine besonders naturgemäße Darstellung von Hauttönen sicherstellen soll.

Dabei decken die Screens 95 Prozent des DCI-P3-Farbraums und 99 Prozent des SRGB-Farbraums ab. Zudem verfügt die SH04-Serie zudem über vier verschiedene Darstellungsmodi: M-Book-, High-Detail-, Sketch- und Cinema-Mode bieten weitere Flexibilität in der Darstellung.

Mit dieser Serie will BenQ Zielgruppen ansprechen, für die eine genaue Farbdarstellung wichtig sind: Kunden aus den Designerumfeld beispielsweise oder Unternehmen, denen die korrekte Darstellung ihre CI-Farben besonders wichtig ist. „Gerade die korrekte Darstellung der CI spielt eine immer größere Rolle“, sagt Volkan Weissenberg, General Manager DACH bei BenQ, im invidis-Gespräch.

Betrieben werden die Displays von der hauseigenen CMS-Software X-Sign 3.0, die bis zu 16 Lizenzen kostenlos für die BenQ-Kunden zu verwenden ist. Doch auch ein optionales Device Management ist erhältlich.

Synergien nutzen

In der Strategie will BenQ die einzelnen Bereiche stärker verzahnen: Digital Signage auch da anbieten, wo interaktive Displays verkauft werden, zum Beispiel im Bildungsbereich. Aber auch im IT-Bereich, wo das Unternehmen mit Monitoren stark vertreten ist. Der Vorteil: BenQ kann durch sein IT-Know-how auch integrierte Lösungen anbieten, bei denen die DS-Screens auch in herkömmliche IT- oder Interactive-Umgebungen eingebettet werden können.

In diese Philosophie passt auch das drahtlose Konferenzsystem Instashow VS25, das auf der Messe vorgestellt wurde. Es ermöglicht sowohl drahtlose BYOM-Konferenzen als auch eine lokale Offline-Bildschirmfreigabe. Für die Bedienung ist keine App nötig, da der Video-Port direkt erfasst wird.

BenQ betont, dass die Latenz sehr niedrig ist; für eine einfache Installation wird der Kanal automatisch ausgewählt. Das VS25 bietet eine Wireless Media Bridge-Architektur für Raumkameras und Audio, die überall im Raum platziert werden können, und eine sichere Punkt-zu-Punkt-Wireless-Kommunikation, die weder die Bildschirme der Präsentatoren aufzeichnet noch dedizierte Cloud-Verbindungen benötigt.

Projektoren-Potenzial

Auch der Bereich Immersion wurde auf dem Stand abgedeckt, die Projektoren-Range wurde kompakt an einer Wand präsentiert. Obwohl in einigen Anwendungen Projektoren von Screens verdrängt werden, gibt es laut Volkan Weissenberg immer noch Wachstumsbereiche, zum Beispiel im Trainings- und Simulationsumfeld.

BenQ-Portfolio an Projektoren für Immersive und Simulationen (Foto: invidis)
BenQ-Portfolio an Projektoren für Immersive und Simulationen (Foto: invidis)