Der IAB Europe hat aktualisierte Standards zur Messung von Commerce- und Retail-Media sowie neue Leitlinien für flexible Anzeigenformate veröffentlicht. Ziel ist es, mehr Einheitlichkeit und Skalierbarkeit in einem der am schnellsten wachsenden Bereiche der digitalen Werbung zu schaffen.
Die ursprünglich im April 2024 veröffentlichten Retail-Media-Messstandards wurden nach einer öffentlichen Kommentierungsphase von September bis November 2025 überarbeitet und als IAB Europe Commerce Media Measurement Standards V2 neu aufgelegt. Die Aktualisierung berücksichtigt umfangreiches Branchenfeedback sowie den erweiterten Anwendungsbereich von Commerce-getriebenen Medien.
Das überarbeitete Rahmenwerk präzisiert die Definition und Vergleichbarkeit von Performance-Kennzahlen im Retail- und Commerce-Media-Umfeld. Behandelt werden unter anderem Umsatzzuordnung, Inkrementalität sowie die wachsende Bedeutung von Off-Site- und Quick-Commerce-Formaten. Parallel dazu führen die neuen Flexi Ad Sizes Guidelines standardisierte, flexible Seitenverhältnisse ein, die kreative Fragmentierung reduzieren und die Ausspielung über Händlerplattformen, Geräte und unterschiedliche Bildschirmtypen hinweg vereinfachen sollen.
Jason Wescott, Global Head of Commerce Solutions bei WPP Media und Vorsitzender des Retail-&-Commerce-Media-Komitees von IAB Europe, erklärte, Ziel sei es, dem Markt eine gemeinsame Grundlage zu geben, während die Investitionen weiter zunehmen. Die aktualisierten Messstandards seien eine direkte Antwort auf diese Herausforderung und sorgten für mehr Klarheit, Konsistenz und Vergleichbarkeit in der Messung von Commerce Media – bei gleichzeitiger Flexibilität, um unterschiedliche Geschäftsmodelle und Reifegrade der Märkte abzubilden.
Die aktualisierten Commerce Media Measurement Standards V2 sowie die Flexi Ad Sizes Guidelines sind auf der Website von IAB Europe verfügbar. Zusätzlich ist dort ein begleitendes FAQ-Dokument verfügbar.



