Ocean Outdoor Germany hat am 26. Februar 2026 in Düsseldorf das Ocean Portal vorgestellt. Deutschland ist hierbei der Startmarkt für erste Einsätze der neuen Installation.
Das Ocean Portal ist eine begehbare Indoor-LED-Installation mit 80 Quadratmetern LED-Fläche, verteilt auf fünf Screens. Ein Screen ist der Boden, an den zwei LED-Wände anschließen, womit sie den begehbaren Raum bilden. Mit Forced Perspective sind somit auch 3D-Effekte möglich. Auf der Rückseite befinden sich noch einmal LED-Wände.
Die Konstruktion misst dabei 6 mal 6 Meter bei einer Höhe von mehr als drei Metern. Sie verfügt über einen Pixelpitch von 2,6 Millimetern mit Glue-on-Board-Technologie. Letzteres soll sie besonders widerstandsfähig machen. Die Tragfähigkeit des Portals reicht dabei für SUVs oder mehrere Personen gleichzeitig.
Zwei Buchungsarten möglich
Für das Ocean Portal gibt es zwei Buchungsarten: Einmal als exklusive Installation für individuelle Markenprojekte oder aber als Teil eines kuratierten Tour-Konzepts, wo sich mehrere Marken in zeitlich definierte Slots einbuchen können.
Das Ocean Portal geht dabei klar einen anderen Weg als „klassisches DooH“. Somit erweitert Ocean Outdoor mit dieser Neuheit sein Portfolio um ein auf Erlebnis, Immersion und Interaktion ausgerichtetes Produkt.
- Ein möglicher Einsatz des Ocean Portals sind immersive Markenerlebnisse. (Foto: Ocean Outdoor Germany
- Ein möglicher Einsatz des Ocean Portals sind immersive Markenerlebnisse. (Foto: Ocean Outdoor Germany
Eingebaute Sensoren erfassen Positionen der Besucher
Als Echtzeit-Engine unterstützt das Portal Unreal Engine, Unity und Notch sowie weitere branchenübliche Echtzeit-Plattformen. Integrierte Sensoren erfassen Position und Bewegung der Nutzer im Raum und ermöglichen so interaktive Inhalte. Einsatzszenarien reichen dabei vom digitalisierten Showroom über Virtual-Production-Sets bis zur interaktiven Brand Experience.
Zur Wirkung des Formats sagt Christopher Samsinger, CEO von Ocean Outdoor Germany: „Besucher agieren nicht als Zuschauer, sondern als aktive Teilnehmer. Genau das macht den Unterschied. Virtual Production im öffentlichen Raum erzeugt eine neue Qualität von Aufmerksamkeit – nicht laut, sondern involvierend.“
Die Voraussetzungen für einem Einsatz des Ocean Portals sind überschaubar. Laut Christopher Samsinger sind zunächst eine ausreichende Stromversorgung sowie ein tragfähiger Boden wichtig. „Wichtig ist außerdem, dass das Umfeld ausreichend Raum für Besucher:innenführung und Interaktion bietet“.

In der Planung der Inhalte bietet Ocean Outdoor Unterstützung an. „Auf Kundenseite braucht es vor allem ein Zielbild oder eine Idee. Den Rest übernehmen wir“, sagt Christopher Samsinger. Bestehende Assets lassen sich dabei ebenso integrieren wie komplette Neuentwicklungen. Eine Buchung solle je nach Komplexität mehrere Wochen im Voraus erfolgen.
Flexibilität und Mobilität im Vordergrund
Die Flexibilität und Mobilität des Ocean Portals waren maßgebliche Faktoren bei Planung und Umsetzung. „Dank modularer Bauweise kann das Setup flexibel an unterschiedliche räumliche Gegebenheiten angepasst werden“, erklärt Christopher Samsinger. „In einem realistischen Szenario erfolgt Auf- und Abbau jeweils innerhalb von rund 24 Stunden“. Das Ocean Portal wird dabei in 38 Travel Cases transportiert. Ein Team von etwa drei Personen koordiniert vor Ort Logistik, Technik und Content-Setup.
Preislich ordnet Ocean Outdoor das Format im oberen Segment von Experience-DooH ein. „Es ist bewusst als Premiumprodukt positioniert und vergleichbar mit unseren großflächigen 3D-Screens, aber mit deutlich erweiterten Möglichkeiten in Sachen Immersion und Interaktion.“
Ocean Outdoor positioniert das Portal dabei ausdrücklich als offenes System. „Technische Weiterentwicklungen, neue Interaktionsformen und zusätzliche Formatvarianten sind explizit Teil unserer Roadmap“, sagt Christopher Samsinger. Feste Produktstufen sind dabei nicht vorgesehen – die Weiterentwicklung orientiert sich an den konkreten Anforderungen der Marken. Das Format soll sich dabei mit den Bedürfnissen des Marktes verändern.
Konkrete Cases oder Daten für eine kuratierte Tour wollte Ocean Outdoor noch nicht verraten.




