Epson präsentiert zur ISE 2026 neue Projektoren im 30.000-Lumen-Segment. Die Geräte sind für Anwendungen in Education, Simulation und immersive Installationen ausgelegt. Universitäten zählen dabei zu den adressierten Einsatzfeldern für interaktive Lehr- und Lernszenarien.
Nach Angaben von Epson sind die neuen Projektoren im Vergleich zu bisherigen Modellen derselben Leistungsklasse 53 Prozent kleiner und 42 Prozent leichter. Die reduzierte Baugröße und das geringere Gewicht sollen Transport, Installation und Handling vereinfachen.
Zum Anspruch des Unternehmens erklärt Epson Senior Vice President für Europa, Massimo Pizzocri: „Wir wollen nicht nur Probleme lösen, sondern Kunden inspirieren.“ Epson verstehe sich dabei als Teil eines Gesamtsystems und nicht als isolierter Hardwareanbieter.
Epson will nach eigenen Angaben im 30.000-Lumen-Segment mittelfristig 50 Prozent des Absatzmarktes erreichen.
Ein Beispiel der neuen Strategie: Der Projektor EB-XQ2030B, der auf 3LCD-Lasertechnologie basiert. Epson bezeichnet das Gerät als kleinsten und leichtesten 30.000-Lumen-4K-Projektor. Für die Bildverarbeitung kommt die 4K-Crystal-Motion-Technologie zum Einsatz.
Zur Ausstattung zählen eine erweiterbare SDM-Konnektivität für AV-over-IP- und Media-Player-Anwendungen sowie ein filterloses Design mit IP6X-Staubresistenz. Laut Epson ermöglicht eine neue Cooling-Engine die kompakte Bauform der Projektoren.
Objektive und Kompatibilität
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Objektivstrategie. Epson führt zwei neue Lens-Typen ein. Das L-Shape-Objektiv ist für Projektionen in neuen Umgebungen vorgesehen, darunter Decken-, Boden- und Wandinstallationen. Ergänzt wird das Portfolio durch ein Straight-Lens-Objektiv für klassische Projektionssituationen. Laut Epson sind die Objektive mit 30.000-Lumen-Projektoren früherer Generationen kompatibel, teilweise bis zu zehn Jahre zurück. Bestehende Installationen können dadurch weiter genutzt werden, ohne Objektive austauschen zu müssen.



