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Viewsonic auf der ISE 2026

Ganz im Zeichen von LED

Barcelona | Mit einem umfassenden LED-Angebot, einer neuen Vertriebsstruktur und einem erweiterten Software-Stack will Viewsonic das integrierte Lösungsgeschäft voranbringen.
LED-Technologien bei Viewsonic im Vergleich (Foto: invidis)
LED-Technologien bei Viewsonic im Vergleich (Foto: invidis)

Viewsonic war mit einem Auftrag gekommen: Der Hersteller von Displays und Monitoren machte auf seinem ISE-Stand klar, wo er in Barcelona die Prioritäten setzte: LED. Es ist seit einiger Zeit spürbar, dass das Unternehmen sein Digital Signage-Angebot stärker in den Vordergrund rückt. Genau dafür war auf der ISE eine LED-Installation mit dem Vergleich von COB-, MIP- und GOB-Technologie aufgebaut. „AV-Händler haben noch Hemmungen, LED ins Portfolio aufzunehmen“, sagte Dominic Mein, Regional Manager DACH & Benelux bei Viewsonic. Diese Händler will Viewsonic unterstützen – mit anschaulichen Beispielen, unter anderem mit einer halb aufgebauten LED-Wand, um das gesamte Setup zu erklärten.

Ebenfalls zur Veranschaulichung dabei: die faltbare All-in-One-LED des Unternehmens, die es bereits in der 4. Generation gibt. Dominic Mein hob besonders den vollintegrierten Lift hervor, der es ermöglicht, das Display mit lediglich einem Kabel mit Strom zu versorgen.

Software immer bedeutender

Somit bestätigte Viewsonic auf seinem Stand den großen Trend hin zu LED. Und auch einen anderen Verschiebung wurde beim Unternehmen deutlich: den weg vom Produkt- hin zum Lösungsangebot. Dafür passte Viewsonic jüngst seine Vertriebsstruktur an, um den Veränderungen Rechnung zu tragen: Es gibt nun zwei neue Business Units, ProAV und Education, die nicht produkt- sondern verticalorientiert arbeiten. Das soll es einfacher machen, die richtige Lösung für spezielle Anwendungen zu finden – gerade was die Software angeht. Denn die wird im Gesamtangebot immer wichtiger. „Der Software-Stack macht mittlerweile 60 bis 70 Prozent einer Lösung aus“ erklärt Dominic Mein.

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Diesen Shift veranschaulichte auch die Demonstration der Oneteam-Software, die Viewsonic nun auch in Europa stärker platzieren will. Das Tool für Interactive Whiteboards setzt dabei auf eine möglichst einfache Integration – und will neben dem Corporate-Markt auch bestimmte Education-Märkte wie Universitäten abdecken. Mit einem QR-Code direkt auf der Oberfläche können sich die Nutzer mit der Software verbinden. Damit sensible Daten nach der Nutzung nicht auf dem Gerät bleiben, wählt man einfach den Befehl „Reset All“. Während Nutzerzugang und –oberfläche möglichst  einfach gestaltet sind, ist das System im Hintergrund komplett administrierbar, wie Dominic Mein betont.

Die Teamone-Software von Viewsonic (Foto: invidis)
Die Teamone-Software von Viewsonic (Foto: invidis)