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In den USA

Out-of-Home mit Rekordumsatz für 2025

Die OoH-Branche in den USA verzeichnet mit einem Wachstum von 3,6 Prozent neue Höchstwerte für das Jahr - erneut angeführt durch die Zuwächse der digitalen Formate.
LED am Times Square in New York City (Foto: invidis)
LED am Times Square in New York City (Foto: invidis)

Die OoH-Umsätze in den USA haben nach Angaben der Out of Home Advertising Agency im Jahr 2025 mit 9,45 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord erreicht. Das entspricht einem Wachstum von 3,6 Prozent im Jahresvergleich. Damit verlängert sich die Serie von aufeinanderfolgenden Wachstumsquartalen auf 19.

Das vierte Quartal 2025 fiel besonders stark aus: Im Vorjahresvergleich stiegen die Umsätze um 4,8 Prozent.

DooH wichtigster Wachstumstreiber

Digital-out-of-Home bleibt dabei der wichtigste Treiber des Wachstums. Die digitalen Formate legten um 10,5 Prozent zu und sind für 36,3 Prozent des Gesamtumsatzes. Das Wachstum basiert auf dem weiteren Ausbau digitaler Billboard-Netzwerke und screenbasierter Werbeflächen in Verkehrssystemen, Retail-Umgebungen und anderen öffentlichen Bereichen.

Auch klassische OoH-Formate entwickelten sich positiv. Billboard-, Street-Furniture-, Transit- und Place-Based-Werbung konnten ihre Umsätze steigern. Transitwerbung verzeichnete dabei das stärkste Wachstum, da Pendel- und Reiseaufkommen weiter anstiegen.

Die OoH-Zahlen für Kanada

Die OoH‑Umsätze in Kanada stiegen 2025 ebenfalls: 5,8 Prozent Wachstum verzeichnet die Branche, befördert durch höhere Mobilität, mehr Live‑Events und wachsende Nachfrage nach realen Erlebnissen. Besonders urbane Räume und Verkehrsnetze erzeugen mehr Sichtkontakte, verstärkt durch steigende Konsumausgaben für Freizeitaktivitäten. Digitale Screens und neue Messwerkzeuge wie die Commb‑Plattform Roadmap treiben die Weiterentwicklung des Marktes. OoH gewinnt dabei an Bedeutung als ergänzender Kanal in Omnichannel‑Strategien.

Zu den wichtigsten Werbekunden in den USA zählen große nationale Marken wie Apple, Morgan & Morgan, Coca-Cola, Mc Donald’s und Verizon. Sie setzen OoH weiterhin als festen Bestandteil ihrer Marketingkampagnen ein.

Das Gesamtmarkt wächst seit Jahren kontinuierlich, da Werbungtreibende verstärkt nach Reichweiten außerhalb der klassischen Onlinekanäle suchen. Der fortlaufende Ausbau digitaler Displays sowie Fortschritte bei Datentargeting und Buchungen mit Programmatic stärken die Position von OoH im gesamten Ökosystem der Werbebranche.