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Times Square

Die Marriott-LED ist zurück

New York City | Nach zwei Monaten Bauzeit leuchtet das ikonische LED-Display am Marriott Marquis wieder auf dem Times Square. Der Screen wurde durch ein neues LED-System ersetzt und ist nun einsatzbereit für die kommenden Jahre.
Der neue Marquis-Marriot-Screen am Times Square (Foto: invidis)
Der neue Marquis-Marriott-Screen am Times Square (Foto: invidis)

In den vergangenen Tagen lief die Anlage bereits im Testbetrieb — und offenbar dauert dieser noch etwas an. Bisher sind keine Werbespots zu sehen und das aktualisierte Content-Layout fehlt auch noch. Klar ist jedoch: Eine der prominentesten LED-Flächen am Times Square ist wieder in Betrieb.

Weitere Landmark-Installationen rund um den Times Square befinden sich weiterhin im Umbau. Die LED-Fassade am Morgan-Stanley-Headquarter an der Nordwest-Ecke wird noch erneuert. Zudem wurde diese Woche umfangreiches LED-Equipment für One Times Square angeliefert, wo bald das neue Observatorium eröffnen soll.

Der Times Square setzt damit seine visuelle Erneuerung fort: Viele neue LED-Fassaden entstehen und die Rückkehr des Marriott-Displays ist dabei nur der Anfang.

Die DooH-Branche und mit ihr viele Werbekunden bleiben fasziniert von 3D-Illusionen auf eckigen LED-Fassaden — besonders an Hotspots wie dem Times Square.

Generative AI-Tools machen die Erstellung standortspezifischer 3D-Animationen einfacher, schneller und günstiger. Entsprechend stark wächst die Zahl solcher Kampagnen.

Weniger „Wow“, mehr Unbehagen

Due Qualität kann dabei aber nicht immer mithalten. Viele AI-generierte Motive mit 3D-Effekt wirken kantig, instabil oder einfach seltsam. Oft erinnern sie an frühe Roblox-Grafiken. Das Ergebnis: Weniger „Wow“-Momente und mehr unbeabsichtigt hervorgerufenes Unbehagen.

Damit steht die Branche vor einer neuen Herausforderung: Kunden zu überzeugen, wieder in echtes Handwerk statt in billige Illusionen zu investieren.